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Zukunft planen - Familie und Beruf als Frau managen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:08
Es ist leichter gesagt, als getan - Job und Familie vereinbaren.

Wenn frau sich Kinder wünscht, aber gleichzeitig auch ihren beruflichen Plänen möglichst erfolgreich nachgehen möchte, so ist es - zumindest nach landläufiger Meinung - ein nicht gerade leichtes Unterfangen, dieses Vorhaben auch von Anfang an vielversprechend und für alle Beteiligten (vor allem im Hinblick auf die Kids) hinzubekommen. Allerdings scheiden sich in diesem Zusammenhang doch immer wieder die Meinungen: wo die einen der Ansicht sind, Karrierefrauen seien denkbar ungeeignet, ihrer Familie zuliebe auch mal Kompromisse einzugehen, haben andere Menschen bereits völlig gegensätzliche Erfahrungen gemacht. Fakt ist, dass eine fundierte und für alle Familienmitglieder gleichermaßen zufriedenstellende Lösung stets eine Sache der guten Organisation ist.

Natürlich ist es mit einer gelungenen Planung und Organisation nicht (immer) getan. Denn zu berücksichtigen sind diesbezüglich vor allem auch folgende Probleme:

  • Was, wenn das Kind bzw. die Kinder erkranken?
  • Was, wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist?
  • Was, wenn die Betreuungsperson plötzlich nicht (mehr) zur Verfügung steht?
  • Was tun bei notwendigen Geschäftsreisen?
  • Was tun im Falle einer Trennung vom (Ehe-)Partner?

Wie gesagt: Kompromisse einzugehen ist im Rahmen einer karriereorientierten Familienplanung (man könnte hier ebenso gut sagen: in Bezug auf eine familienorientierte Karriereplanung...) stets von grundlegender Relevanz:

  • ein Partner, der "mitspielt"
  • hilfsbereite Großeltern oder
  • eine flexible Tagesmutter bzw.
  • einen zuverlässiger Kindergarten
  • entgegenkommende Vorgesetzte und
  • individuell planbare Arbeitszeiten

Erfolg als Frau - So klappt's

'Aufgaben' abtreten:

  1. Wenn die Großeltern bereit sind, tagsüber für das Kind zu sorgen (Hausaufgabenbetreuung, Abholen vom Kindergarten et cetera), ist bereit ein entscheidender Meilenstein im Hinblick auf eine erfolgsorientierte Karriere der Mama getan.
  2. Auf der sicheren Seite ist sie jedoch, wenn auch ihr Arbeitgeber im Notfall Flexibilität unter Beweis stellt. Überhaupt hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass "familienfreundliche" Unternehmen meist über weitaus motiviertere Arbeitnehmer/innen verfügen.

 

Problem Ferien:

  1. Natürlich stellen Oster-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien sowie außerordentliche schulfreie Tage für berufstätige Eltern immer wieder eine Herausforderung dar.
  2. Wenn es allerdings gelingt, schon zu Beginn eines Jahres eine entsprechende Organisation "auf die Beine zu stellen", so kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.


Alleinerziehende Eltern:

  1. Anders verhält es sich hingegen bei alleinerziehenden Elternteilen.
  2. Sicherlich ist auch hier eine ergebnisorientierte Absprache mit allen Beteiligten (inklusive des Ex-Partners, wenn möglich) erforderlich. Denn zu bedenken ist, dass berufstätige Mütter (bzw. Väter) keineswegs stets zu 100 Prozent "erpicht" darauf sind, einer möglichst steilen Karriere nachzugehen.
  3. Sondern es ist ein geradezu existenzieller Umstand, Geld verdienen zu müssen, um sich einen adäquaten Lebensstandard leisten zu können. Anders also, als dies viele andere (Groß-)Familien in diesem unserem Lande handhaben: Getreu dem Motto: "Je mehr Kinder, desto mehr Kinder- und Erziehungsgeld stellt der deutsche Staat bereit".
  4. In der Tat eine äußerst denkwürdige Einstellung!

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