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Letztes Update am 05.02.2015, 13:11
Wozu eigentlich Smalltalk? Nur so lernt man Menschen kennen und mit einem gut gelungenen Smalltalk schafft sich eine ideale Ausgangssituation für spätere Kontakte, egal ob auf beruflicher oder privater Ebene.

Betretenes Schweigen kann schon wirklich unangenehm werden. Hier ist Überwindung und aktiv werden angesagt.

Erwartungen herunterschrauben

Beim Smalltalk geht es nicht um tiefgründige Gespräche oder Diskussionen, sondern vielmehr um eine leichte Unterhaltung.

Angenehme Atmosphäre

Ein freundliches Lächeln ist oft schon die halbe Miete. Genauso wie ein fester Händedruck bei der Begrüßung und direkter Blickkontakt sind wichtig. Die Körpersprache sollte offen und einladend wirken, dennoch sollte dem Gesprächspartner nicht zu nah auf die Pelle gerückt werden.

Passendes Thema

Worüber reden? Das ist wohl der schwierigste Task. Ein guter Einstieg ist immer eine freundliche Begrüßung und die Vorstellung. Als Themen eignen sich immer gut aktuelle Situationen, eine Gemeinsamkeit (z.B. Das Studium, die Stadt, Ausbildung. ) Und falls alle Stricke reissen: über das Wetter zu sprechen ist oft der rettende Anker in der Not und kommt auch nicht aus der Mode.

Tabuthemen

Da das Gespräch locker leicht sein und Spaß machen sollte, vermeidet man am besten alle kritischen Themen, wie z.B. Religion, Politik, Gerüchte, Lästereien oder Krankheiten.

Nicht zu persönlich werden

Beim Erstkontakt keine Ratschläge verteilen, oder zu viel privates über sich selbst kundtun. Das kann schnell arrogant oder besserwisserisch wirken.

Auf den Gesprächspartner eingehen

Die Kunst besteht hierbei darin, die Balance zwischen Reden und Zuhören zu finden. Also: auf den Gegenüber eingehen und auch Fragen stellen, so signalisiert man Interesse.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Gesprächspausen akzepzieren und nicht krampfhaft versuchen das Gespräch aufrechtzuerhalten. Stattdessen kann die Zeit genutzt werden das bisher Gesagte zu resümieren und über ein anknüfendes Thema nachzudenken. Bekommt man allerdings den Eindruck, der Gesprächspartner ist nicht sonderlich an einer Unterhaltung interessiert, sollte man demjenigen keine Unterhaltung aufzwingen.

Üben,Üben, üben

Die Übung macht den Meister! Je öfter man sich in so eine Situation begibt, desto leichter wird es mit der Zeit fallen.

Galant zum Ende kommen

Schön ware, einen positiven Abschluss zu finden. “Kannst du mir den Artikel dazu mailen?” - Mit Sätzen wie diesem kann eventuell auch der Kontakt bestehen bleiben.

 

Es kann natürlich auch gut mal vorkommen, dass sich der Gesprächspartner als totaler Langweiler entpuppt, so dass jegliche Versuche etwas Schwung In die Unterhaltung zu bringen scheitern. Unter diesen Umständen ist folgendes vollkommen legitim: unter einem plausiblen Vorwand, schnellstmöglich die Weite suchen.

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