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Letztes Update am 12.12.2014, 15:47
Tablet und Digicam statt Zinnsoldat und Puppe.

Auch unterm Weihnachtsbaum gibt sich das Zeitalter der Technisierung deutlich zu erkennen. Smartphone und Tablets dominieren die Wunschlisten von Jung und Alt. Doch auch verschiedene Geschenkeklassiker von damals werden heutzutage immer noch gerne geschenkt.  

Geschenkkultur im Wandel der Zeit:

„Früher war Weihnachten ganz anders!“ – Wenn heutzutage im Kreise der Familie der Heilige Abend zelebriert wird, ist ein solches Statement bestimmt schon von so mancher Großmutter gefallen. Nicht zu Unrecht, alleine schon wenn man sich den Wandel der Gepflogenheiten in Sachen Geschenke vor Augen führt.  


Wo noch vor nicht allzu langer Zeit selbstgestrickte Pullover und Mützen, Kaffeegeschirr sowie Zinnsoldaten und Puppen dominiert haben, findet man heute vor allem eines unter dem Weihnachtsbaum. Technologie. Das erste Smartphone für den jüngsten Sprössling, ein hippes MacBook für die Studentin. Mama freut sich darüber, ihre Lieblingsbücher jetzt am eBook-Reader verschlingen zu können und dem Herrn des Hauses wird gar ein neuer Flatscreen spendiert. Ein durchaus gängiges Szenario.     
 

Über Fehlkäufe und eine Renaissance der Klassiker :

Diese modernen Gadgets spielen im wahrsten Sinne des Wortes alle Stücke. Doch vielleicht wird sich gerade deswegen in Zukunft wieder immer mehr auf die Geschenkeklassiker rückbesinnt. Denn auch Bücher, Mode, Brettspiele und Parfum können nach wie vor für strahlende Augen sorgen. Wichtig ist auf jeden Fall, sich auch über die Anforderungen der Beschenkten Gedanken zu machen.   


Denn laut Meinungsforschungsinstitut Emnid haben bereits 80 Prozent ein Geschenk erhalten, dass überhaupt nicht den Wünschen entsprochen haben. 70 Prozent der Fehlgriffe kommen dabei aus dem engen Verwandten- und Freundeskreis. Heute, wie auch damals: Weihnachtsgeschenke treffen eben nicht immer den Geschmack.  
Egal ob man sich für klassische Geschenke oder moderne Geräte entscheidet: „Ein Geschenk ist genauso viel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist“, wusste schon die französische Schriftstellerin Thyde Monnier. Im Zweifelsfall sind Gutscheine und Geschenkekarten ein heißer Tipp. So kann man sich selbst Wünsche erfüllen – ob nun modern oder klassisch.

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