Foto: Shutterstock.com

Blondinen bevorzugt - Warum eigentlich?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Forscher behaupten, dass schon in der Steinzeit Blondinen bevorzugt wurden.

16% aller Amerikanerinnen werden blond geboren, 33% sind derzeit blond. 65% aller TV-Sprecherinnen sind blond undbei den bisherigen Miss Amerika Titelträgerinnen sind es sogar 65%.

Doch warum nur sind blonde Frauen in manchen Bereichen deutlich beliebeter als Brünetten oder Schwarzhaarige? Und woher kommen die Blondinenwitze?

  • Forscher behaupten, dass schon in der Steinzeit Blondinen bevorzugt wurden. Denn die gibt es seltener und was selten ist, war schon immer begehrt - egal, ob es sich um Gold oder Edelsteine handelte - oder eben um blondes Haar. 
  • Im Umkehrschluss müssten dann Schwarzhaarige in nordischen Gegeneden, wo der blonde Typ vorherrscht, auch bevorzugt werden. Solche Studien sind allerdings noch nicht bekannt. Also zurück zu den verführerischen blonden Frauenhaaren.
  • Die zumeist schwarzhaarigen Römerinnen waren ebenfalls fasziniert vom blonden Haar der Sklavinnen. Sie ließen sich daraus teilweise sogar Perücken anfertigen und versuchten alles, um blond zu sein. 
  • Dieser Trend hat sich bis heute gehalten. In vielen Ländern - zum Beispiel im Orient - versuchen insbesondere die Frauen, sich die Haare möglichst blond zu färben und die Haut zu bleichen, um möglichst attraktiv zu wirken.
  • Doch zurück zu den bevorzugten Blondinen. Warum ist blond so selten? Die Ursache liegt in den Genen. 
  • Jeder Mensch hat für die Haarfarbe zwei Gene. Wenn ein Gen für blondes Haar und ein Gen für eine dunklere Haarfarbe vorliegt, setzt sich in der Regel das gen für die dunkleren Haare durch. 
  • Eine Meldung, vor einigen Jahren, dass Blonde in 200 Jahren deswegen ausgestorben sein sollen, wies sich bei wissenschaftlicher Betrachtung als falsch heraus. Unsere blonden Miss Americas und Nachrichtensprecherinnen werden uns wohl so vorerst erhalten bleiben.
  • Eine der bekanntesten Blondine aller Zeiten war übrigens Marilyn Monroe, die durch den Film "Blondinen bevorzugt" weltberühmt wurde - und das, obwohl sie eigentlich brünett war. 
  • Gerade durch diesen Film, in dem sie ein naives und materialistisches Mädchen auf Männerfang spielt, wurde auch das Klischee vom naiven Blondchen geprägt. 
  • Gerade die bekannten blonden Nachrichtensprecherinnen, ob echt blond oder nicht sei dahingestellt, zeigen dass hinter dem Klischee der Blondinenwitze nurheiße Luft steckt.

Kommentare