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Die kuriosesten Beauty Trends vergangener Tage?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Sich mit allerlei Mittelchen verschönern zu wollen ist keinesfalls ein Trend unserer Zeit.
Bereits im Mittelalter kannten die Menschen allerlei Tricks, um ihr Aussehen künstlich zu verändern. Hier erfährst du mehr über die kuriosesten Beautytrends!

Kuriose Beauty Trends vergangener Zeiten

  • Die alten Ägypterinnen wussten nicht nur, wie man anhand von ätherischen Ölen einen betörenden Körpergeruch zaubert - um dichteres Haar zu haben knüpften sie sich auch aufwändige Perücken.
  • Frauen im 18 Jahrhundert träumten von schick geformten Augenbrauen - und klebten sich deshalb Mäusefell über ihre echten Brauen!
  • Schöne Augen machen wollten auch die Frauen im Mittelalter. Um ihre Pupillen zu erweitern, was damals als besonders sinnlich galt, träufelten sie sich hochgiftigen Tollkirschensaft in die Augen.
  • Ganz im Gegenteil zur heutigen Zeit galt eine gebräunte Haut im Mittelalter als besonders unschön, sie war das "Merkmal" einfacher Menschen wie Landwirte und Bauern. Um möglichst blasse und helle Haut zu behalten wurde diese gebleicht. Außerdem hielten sich die Frauen nur äußerst wenig in der Sonne auf. Ausschließlich die Wangen durften leicht gerötet sein.
  • Der Bauch einer Frau durfte im Mittelalter zwar leicht vorhanden sein, jedoch nur ein klein wenig nach vorne gewölbt. Große Brüste hingegen waren absolut "out" und galten ebenfalls als ein Merkmal für einen niedrigen sozialen Stand. In Spanien wurden daher bereits jungen Mädchen Bleiplatten auf die Brüste gelegt, die deren Wachstum einschränken sollten. Außerdem wurde Jungfrauen empfohlen, ihren Oberkörper regelmäßig mit Taubenmist einzureiben, was das Brustwachstum ebenfalls kontrollieren sollte.
  • Auch Männer waren im Mittelalter vor Schönheitsidealen nicht gefeit - große Füße, blonde Locken, blaue Augen waren die Vorgabe, genauso wie eine schlanke, straffe Figur und eine schlanke Taille. Um letztere zu betonen, wurde nicht selten auf das Einschnüren des Bauches zurückgegriffen.
  • Sich zu waschen galt im Mittelalter als Zeichen von Krankheit, weshalb ein Bad maximal einmal pro Monat vorgesehen war. Stattdessen wurde gepudert und einparfümiert - ein lohnendes Geschäft für die Duftindustrie dieser Zeit!

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