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Eingewachsene Haare vermeiden?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:53
Manch einer kennt es leider nur allzu gut: eingewachsene Haare.

Manch einer kennt es leider nur allzu gut: eingewachsene Haare. Bei Männern treten sie v.a. in der Bartgegend auf, bei den Frauen ist dagegen eher die Bikinizone betroffen. Aber auch an Armen und Beinen sowie in der Achselhöhle kann es dazu kommen. 

Eingewachsene Haare entstehen aus mehreren Gründen: entweder, weil der Haarkanal schief ist, das Haar gekräuselt oder weil es im Laufe der Haarentfernung oder der Rasur durch Zupfen oder Wachs zu bakteriellen Infektionen kam. Dies führt zu verstopften Poren. Diese treten auf, wenn abgestoßene Zellen (die Schuppen) eine Hautöffnung, die Pore, verstopfen. Wenn an dieser Stelle Haarwuchs auftritt, kann das Haar nicht heraus- und wächst nach innen weiter. Dies kann zu schmerzhaften Entzündungen führen, es bilden sich eitrige Pickel oder Pusteln.

Eingewachsene Haare vermeiden - Tipps

Prävention:

  1. Besonders durch das Epilieren, das die Haare unter der Haut entfernt, können nachwachsende Haare einwachsen. Um dies zu verhindern, sollte man vor dem Epilieren die Haut sorgfältig und gründlich peelen. Dies entfernt abgestorbene Hautschuppen und öffnet die Poren. Auch ein Peeling sollte regelmäßig gemacht werden.
  2. Außerdem sollte man stets in Haarwuchsrichtung rasieren oder epilieren. Dies nimmt zwar etwas mehr Zeit in Anspruch, verhindert aber, dass nachwachsendes Haar zu leicht einwächst. Auch wird dadurch die Haarwurzel mit entfernt. 
  3. Die Haut sollte außerdem bei der Rasur nicht gedehnt werden. Am Tag der Enthaarung sollten die entsprechenden Hautstellen auch nicht eingecremt werden. Die Haut muss nämlich für die Enthaarung fettfrei sein.
  4. Wichtig ist auch die Pflege danach. Hierbei sollte man darauf achten, dass die Haut zart und geschmeidig bleibt. Regelmäßiges Nachcremen ist deshalb ein Muss. Besonders geeignet sind Lotionen, die viel Feuchtigkeit spenden. Wirksam ist auch Mandelöl, denn dies hält die Haut langanhaltend weich und geschmeidig. 
  5. Die Wahl des richtigen Rasierers ist zudem entscheidend: Am besten sind hier Klinge mit einer Schneide, die man nach zwei bis drei Mal auswechselt. Optimal ist es, die Klinge nach dem Gebrauch 10 bis 20 Minuten lang in Alkohol zu reinigen. Weniger geeignet dagegen sind Rasierapparate mit zwei Klingen. Auch ist es wichtig, einen schäumenden, anti- bakteriellen Rasierschaum zu verwenden. 


Entfernung eingewachsener Haare:

  1. Wenn es trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen doch mal zu eingewachsenen Haaren kommen, sollte man bei der Entfernung der eingewachsenen Haare äußerst vorsichtig vorgehen. 
  2. Die Pinzette muss unbedingt steril sein, damit sich die kleine Wunde sich nicht weiter entzündet. Sonst bleiben Narben zurück. 
  3. Nach dem Entfernen der Haare sollte die Wunde auch unbedingt desinfiziert werden. Bildet sich hingegen ein Furunkel, sollte man dieses in jedem Fall von einem Arzt oder einem Kosmetiker entfernen lassen.

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