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Haare wachsen ein - Was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:25
Eingewachsene Haare sind ein Problem, das viele Frauen und Männer kennen.

Eingewachsene Haare sind ein Problem, das viele Frauen und Männer kennen. Das Phänomen tritt auf, wenn nach dem Rasieren oder Epilieren die Haare unter der Haut nachwachsen und nicht an die Hautoberfläche gelangen. Die unter der Haut eingewachsenen Haare bilden Blasen, die sich entzünden, anschwellen und sehr schmerzhaft sein können. Das Problem kann im Gesicht, an den Beinen, im Intimbereich und an anderen Körperstellen auftreten und ist für die Betroffenen zum Teil sehr schmerzhaft. Was kann man dagegen tun?

  • Eingewachsene Haare sind kein Grund zur Sorge.
  • Durch gute Vorbeugung kann man die Zahl der eingewachsenen Haare nachhaltig reduzieren, sodass die Entzündungen leichter verlaufen und gut selbst behandelt werden können.

Eingewachsene Haare - Prävention und Behandlung

Prävention:

  • Um die schmerzhafte Entzündung von eingewachsenen Haaren zu vermeiden, lohnt es sich, insbesondere im Gesicht ein After Shave zu benutzen, um die irritierte Haut zu reinigen und desinfizieren.
  • Durch die Anwendung verhindert man, dass sich kleine Partikel in der Haut einnisten, die später zu Entzündungen führen können. Zusätzlich sollte man die Haut regelmäßig, das heisst alle zwei bis drei Tage, mit einem Peelinghandschuh sanft abreiben.
  • So wird verhindert, dass kleine Haare beim Nachwachsen unter neuen Hautschichten einwachsen. Wer regelmäßig unter eingewachsenen Haaren leidet, kann über Methoden der dauerhaften Haarentfernung nachdenken.
  • Oft lohnt es sich, auf Epilieren oder Wachsen umzusteigen, da das Nachwachsen dann zwei bis vier Wochen länger dauert als nach einer Rasur und das Problem deutlich seltener auftritt.


Behandlung:

  • Wer bereits unter einer schmerzhaften, entzündeten Haarblase leidet, kann diese mit einer mit Hitze und Alkohol desinfizierten Nadel vorsichtig aufstechen und versuchen, das eingewachsene Haar mit einer Pinzette auszureissen.
  • Die infizierte Stelle sollte man danach gut desinfizieren, damit sie problemlos verheilen kann.
  • In besonders schweren Fällen, etwa, wenn die Entzündung größer als ein Daumennagel ist, oder wenn eine Entzündung nach mehreren Tagen nicht abklingt, sollte man einen Arzt konsultieren.

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