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Haarpflege im Winter - Was gilt es zu beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Besonders in der kalten Jahreszeit sind unsere Haare extremen Bedingungen ausgesetzt.
Nässe und Kälte strapazieren sie sehr. Deshalb ist es besonders wichtig, das Haar im Winter gut zu pflegen.

  • Nie zu viel Shampoo oder Spülung verwenden - die Haare können schnell übergepflegt werden. Folgen sind strähniges und belastetes Haar.
  • Zum Ausspühlen lauwarmes Wasser verwenden - heißes Wasser trocknet das Haar nur zusätzlich aus. Am besten wäre kaltes Wasser zum Ausspühlen von Shampoo und Spülung, das ist aber nicht jedermanns Sache bei Minustemperaturen. Resultat ist Extraglanz, Glättung der Schuppenschicht und Stärkung des Immunsystems. 
  • Bei sehr starker Schuppenbildung, kombiniert mit Rötungen und Jucken sollte man sich an einen Arzt wenden. Es könnte sich um einen Ausschlag handeln, der medizinisch behandelt werden muss. 
  • Kämme aus Plaste schädigen das Haar zusätzlich - deshalb lieber Holz.
  • Nie zu heiß fönen! Immer die niedrigste Stufe verwenden und mindestens 20 cm Abstand zwischen Fön und Haar einhalten. Am besten ist es, wenn man die Haare an der Luft trocknen lässt.
  • Alkoholhaltige Stylingprodukte trocknen das Haar aus und reizen die Kopfhaut.

  • Feuchtigkeitsshampoos
  • Pflegespülungen
  • Öle
  • Anti-Schuppen-Shampoo
  • einen grobzinkigen Holzkamm
  • alkoholfreie Sylingprodukte
  • Glanzwachs

  1. Verwenden Sie beim Haarewaschen immer feutchtigkeitsspendende Shampoos, da das Haar durch die ständigen Temperaturänderungen sehr strapaziert werden und häufig austrocknen.
  2. Wichtig ist, das Shampoo sparsam zu dosieren. Zu viele Pflegeprodukte beschweren das Haar nur unnötig. Massieren Sie das Shampoo locker ins Haar ein, sodass Ihre Kopfhaut nicht belastet wird.
  3. Eine zusätzliche Pflegespülung verleiht Ihrem Haar mehr Glätte, Glanz oder Feuchtigkeit - je nach verwendetem Produkt.
  4. Bei Spliss wird zusätzlich eine spezielle Harkur oder Pflegemaske empfohlen. Diese sollte man jeweils bei jeder vierten bis fünften Haarwäsche verwenden. 
  5. Auch bestimmte Öle wie Olivenöl oder Klettwurzelöl (in der Apotheke erhältlich) pflegen Ihr Haar sanft und verleihen ihm einen unwiederstehlich seidigen Glanz. 
  6. Bei extrem trockener und schuppiger Kopfhaut sollte man unbedingt hochwertige Anti-Schuppen-Shampoos verwenden. Wie bei allen Pflegeprodukten gilt wieder: Sparsam dosieren und sanft einmassieren. Erzielen das Shampoo keinen Erfolg, sollte man sich an einen Arzt wenden. 
  7. Nach Möglichkeit sollte man das nasse Haar immer an der Luft trocknen lassen. Da dies nicht immer möglich ist, ist darauf zu achten, beim Fönen immer die niedrigste Stufe zu benutzen und einen angemessenen Abstand zwischen Fön und Haar zu halten. Die Haare sollten keinesfalls mit einem Handtuch trockengerubbelt werden, da so die Kopfhaut strapaziert und gereizt wird.
  8. Bei statisch aufgeladenen und herumfliegenden Haaren nach dem Mütze absetzen hilft ein Klecks Glanzwachs. Diesen einfach auf der Hand verteilen und übers Haar streichen.

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