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Was ist eigentlich Creme? - Einige Fakten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:02
Die Zusammensetzung einer Creme

Cremes sind aus der weiten Welt nicht mehr wegzudenken. Bereits Kleopatra, die schönheitsbewusste ägyptische Königin nutzte Cremes, um ihre Gesichts- und Körperhaut zu pflegen und nachhaltig zu verschönern. Nach wie vor erfreuen sich Cremes unterschiedlichster Art einer großen Beliebtheit. Dabei spielen sie nicht nur im kosmetischen Bereich eine sehr entscheidende Rolle. Sondern auch in medizinischer Hinsicht kommt man ohne die eine oder andere Creme nicht aus. Die Zusammensetzung der jeweils enthaltenen Inhaltsstoffe macht eben den Unterschied. Dabei wird generell zwischen mehreren Creme-Arten unterschieden: natürlich hergestellte Creme oder Cremes, welche sich in erster Linie aus chemischen Substanzen zusammensetzt. Cremes gegen Falten, zur Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit, gegen Schmerzen oder zur Förderung der Durchblutung... - so unterschiedlich die Zusammensetzung einer Creme ist, so mannigfaltig sind auch ihre Verwendungsmöglichkeiten.

  • Bei einer klassischen Creme handelt es sich um eine so genannte Öl/Wasser-Emulsion, andere Cremes hingegen basieren auf einer Wasser/Öl-Basis. Erstere enthält einen besonders hohen Wasseranteil, wobei hier der Ölgehalt vergleichsweise gering ist; Letztere zeichnet sich dadurch aus, das die Creme relativ öl- bzw. fetthaltig ist.
  • Geht es zum Beispiel lediglich darum, die Haut mit möglichst viel Feuchtigkeit zu versorgen, "genügt" eine Creme auf Öl-Wasser-Basis. Reifere Haut, die einen höheren Fettanteil benötigt, ist hingegen besser mit einer Creme auf Wasser-Öl-Basis beraten.

Die wichtigsten Bestandteile einer Creme:

  • Wasser
  • Emulgatoren
  • Öl
  • diverse Zusatzstoffe

  1. Neben Wasser und Öl enthält eine normale Creme - je nach Verwendungszweck - verschiedene weitere Substanzen. Dazu zählen unter anderem Emulgatoren, Konservierungsmittel, Parfumstoffe, Alkohol, Paraffine, Vitamine und andere wirkspezifische Stoffe.
  2. Cremes, die hingegen für empfindliche Haut gedacht oder für Allergiker geeignet sind, enthalten in der Regel keine Konservierungsstoffe oder Alkohol. Vielmehr sind in einer solchen Creme naturbelassene Stoffe enthalten, zu Beispiel Essenzen oder Duftstoffe aus Heilpflanzen. Fakt ist, dass eine qualitativ hochwertige Creme keineswegs immer teuer sein muss.  Vielmehr zeichnen sich Cremes renommierter Anbieter heute durchaus durch eine attraktives Preis-Leistungsverhältnis aus.
  3. Im Übrigen ist es sogar möglich, Cremes beim Apotheker des Vertrauens anrühren zu lassen. Je nach Anspruch oder Bedürfnis kann demgemäß die Zusammensetzung maßgeschneidert erfolgen. Je sensibler die Haut zum Beispiel ist, desto milder und hautfreundlicher sind folglich die in der Apotheker-Creme enthaltenen Substanzen. Freilich ist es gleichwohl möglich, "in Eigenregie" eine Creme herzustellen.
  4. Allerdings sind die meisten der enthaltenen Stoffe nahezu ausschließlich in der Apotheke erhältlich. Inwieweit es sich daher lohnt, selbst zu Werke zu gehen, ist stets Ermessenssache.
  5. Grundsätzlich verfügen moderne Cremes über eine angenehme, zarte Konsistenz mit wohlriechendem Aroma und sanfter Textur. So sollte eine qualitativ hochwertige Creme nicht nur schnell und leicht in die Haut einziehen, sondern auch eine hautverschönernde oder beschwerdelindernde (entzündungshemmend, schmerzstillend oder durchblutungsfördernd) Wirkung haben.

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