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Was ist ein Henna Tattoo? - Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:28

Henna Tattoos (indisch: Meh(a)ndis) sind Färbungen der Haut mithilfe pulverisierter Hennapflanzen. Ausgehend vom Nahen Osten haben sich Meh(a)ndis seit dem Altertum nach Südasien und Nordafrika verbreitet. Seit Ende der 1990er Jahre haben sie Eingang ins Abendland gefunden. Im Gegensatz zu bleibenden Tätowierungen wird die Farbe nicht injiziert, sondern aufgemalt. Spätestens nach fünf Wochen sind Henna Tattoos verschwunden.

 

Bitte beachten

  • Echtes Henna enthält keine chemischen Zusatzstoffe und und pflegt die Haut.
  • Echtes Henna färbt die Haut orange bis dunkelbraun. Für ein dunkelbraunes Ergebnis beträgt die Einwirkzeit mindestens sechs Stunden.
  • Vorsicht bei schwarzem Henna und kurzer Einwirkdauer!
  • Tipp: Sets mit naturreinem Henna, Spritzbeuteln und Schablonen sowie umfassende weitere Informationen zum Thema sind z. B. unter: www.hennamalerei.de erhältlich.

Henna Tattoos - Informationen zur Herstellung und Anwendung

Dinge die benötigt werden:

  • Für ein Henna-Tattoo benötigen Sie: Hennapulver (Menge nach Bedarf, z. B. 50 g für ein kleines Motiv, etwas warmes Wasser, Gefäß zum Anrühren der Paste, Gegenstand zum Umrühren, z. B. Holzstäbchen. Freies Motiv: Spritzbeutel; alternativ Pinsel oder anderes Zeichengerät. Schablone: Vorlagen für Henna Tattoos sind im Handel erhältlich.
  • Tipp: Die Paste sollte auf Ihrer Haut mindestens sechs Stunden warm und feucht bleiben.
  • Tuch zum Abdecken der frisch aufgetragenen Paste, Tücher oder Verband, Plastikfolie,
    etwas Pflanzenöl.

 

Anwendung:

  • Geben Sie das Hennapulver in ein Gefäß. Rühren Sie warmes Wasser ein, bis eine geschmeidige Paste entsteht.
  • Sie verwenden einen Spritzbeutel? Füllen Sie die Paste hinein. Zum Zeichnen schneiden Sie die Spitze ab. Drücken Sie den Beutel, um zu zeichnen. Achten Sie darauf, dass die Masse auf der Haut nicht trocknet. 
  • Tipp: Probieren Sie das Zeichnen auf einem Stück Papier aus. 
  • Sie verwenden eine Schablone? Kleben Sie diese auf die gewünschte Stelle.
  • Tragen Sie die Paste auf. Sie darf nicht über die Ränder der Schablone quellen.
  • Bedecken und verbinden Sie das Tattoo mit Tüchern und Frischhaltefolie, um es warm und feucht zu halten.
  • Nach dem Einwirken rubbeln Sie das Henna ohne Wasser ab. Pflanzenöl kann die Färbung nun intensivieren.
  • Das Farbergebnis entfaltet sich erst einen Tag später voll.
  • Das Tattoo bleibt Ihnen eine bis fünf Wochen erhalten – je nach Färbedauer, Farbzusammensetzung und der Dicke Ihrer Haut.
  • Das Me(h)andi wird verblassen und kann dadurch fleckig wirken. Tipp: Peelings helfen der Haut, sich zu erneuern.
  • Möchten Sie sich professionell verschönern lassen? Vielleicht gibt es ein Studio für Henna-Kunst oder Meh(a)ndi-Künstler in Ihrer Nähe. Auch manche Tattoo-Studios bieten die Kunstwerke an.

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