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Was tun bei Schuppen? - Die Lösung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:02
Gegen Schuppen kann man durchaus etwas tun...

Sie sind lästig, unansehnlich und noch dazu in der Regel mit einem unangenehmen Jucken der Kopfhaut verbunden: die Rede ist von Schuppen, die sich frei nach dem Motto: "Leise rieselt der Schnee" immer dann im Nacken und auf dem Schulterbereich niederlassen, wenn man es am wenigsten braucht. Denn gerade beim Tragen dunkler Kleidung kommen die hässlichen Schuppen zutage und rufen sodann unmittelbar ein leichtes Gefühl des Ekels bei anderen Menschen im näheren Umfeld hervor. Dabei kann es durchaus einfach sein, der leidigen "Schuppenplage" Herr zu werden.  So kann man sehr wohl bereits mit einem geringen Aufwand "maximale Erfolge " erzielen.

  • Die weite Welt der Kosmetik ist heute durchaus erfinderisch, wenn es darum geht, Schuppen und lästiges Kopfhautjucken effizient zu bekämpfen. Weniger ist jedoch - auch in diesem Zusammenhang - manchmal mehr.
  • So macht es zum Beispiel nur sehr wenig Sinn, auf Shampoos zurückzugreifen, die zwar gegen Schuppen wirken sollen, die aber nicht frei von Silikonen sind. Diese setzen sich nämlich mit der Zeit vermehrt auf der Kopfhaut ab und tragen zur zusätzlichen Bildung von Schuppen bei (und lassen sich nur durch spezielle Peeling-Shampoos wieder entfernen).
  • Auch Alkohol, der im Anti-Schuppen-Haarwasser enthalten ist, ist für die Verwendung bei empfindlicher bzw. vorbelasteter Kopfhaut nicht wirklich effizient. Denn der trocknet die Kopfhaut nachhaltig aus; ein echtes "Dilemma", denn schuppige Kopfhaut benötigt vor allem eines: viel Feuchtigkeit.

 

Schuppen - sofern sie nicht durch bestimmte Erkrankungen oder hormonelle Veränderungen - hervorgerufen werden, lassen sich normalerweise relativ einfach beseitigen; und zwar nachhaltig. Folgende Dinge werden dafür benötigt:

  • klassisches Schuppenshampoo
  • Haarwasser (Birke, Schachtelhalm)
  • Heilerde
  • regelmäßiges Bürsten der Haare bzw. der Kopfhaut

  1. Schuppige Kopfhaut braucht zwei Dinge nicht: Alkohol und Fett. Ersteres kann die Kopfhaut zusätzlich austrocknen und Fett (im Übermaß) kann zur Verstopfung der Poren im Kopfhautbereich verursachen.
  2. Eine gesunde Durchblutung der Kopfhaut ist zunächst das A und O. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, die Kopfhaut morgens vor dem Duschen bzw. mehrmals am Tag gut durchzubürsten (80 - 100 Bürstenstriche pro Einheit).
  3. Danach ist die Kopfhaut sehr gut für die Haarwäsche vorbereitet. Einmal wöchentlich sollte ein Peeling-Shampoo verwendet werden, um damit die Rückstände (von Gel, Haarspray und Co.) restlos zu entfernen.
  4. Ein feuchtigkeitsspendendes, silikonfreies Shampoo mit natürlichen Essenzen versorgt die Kopfhaut mit Feuchtigkeit, reguliert den ph-wert und sorgt für angenehmen Duft.
  5. Nach diesem ersten Schritt folgt die Behandlung der Kopfhaut mit einem milden (alkoholfreien!) Haarwasser. Die darin enthaltenen Wirkstoffe sollten im Rahmen einer zweiminütigen Massage einmassiert werden.
  6. Auf diese Weise können sie ihre Wirkung voll entfalten.
  7. Gleichwohl empfiehlt es sich, bei schuppiger Kopfhaut auf die Verwendung von Schaumfestigern (da alkoholhaltig) sowie aufs Föhnen (da austrocknend) zu verzichten.

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