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Wie enthaart man einen Körper dauerhaft?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Bei der Epilation kann man unter verschiedenen Arten wählen.

Die dauerhafte Haarentfernung und eine haarlose, glatte Haut gehören heute zum ästhetischen Erscheinungsbild und Schönheitsideal vieler Frauen und Männer. Da Rasieren, Zupfen, Haarentfernung mit Wachs oder Enthaarungscremes nur zu vorübergehender Enthaarung führen, ist das Mittel der Wahl die Epilation, um Haare dauerhaft zu entfernen. Bei der Epilation kann man unter verschiedenen Arten wählen.

  • Epilationen dürfen nur von speziell ausgebildeten Kosmetikerinnen und Dermatologen durchgeführt werden.

Epilation leicht gemacht

Laser-Epilation

  1. Laser- bzw. Lichtimpulse erzeugen Wärme in der Haarwurzel, welche durch die Wärmeentwicklung verödet. 
  2. Diese Methode wirkt jedoch nur bei dunklem Haar, da nur die dunklen Pigmente im Haar das Laserlicht absorbieren und in Wärme umwandeln. 


Elektro-Epilation

  1. Die Elektroepilation zur permanenten Haarentfernung wirkt bei allen Haarfarben, -stärken und Hauttypen. 
  2. Bei dieser Behandlung wird eine winzige Sonde direkt in den Haarkanal eingeführt und die Haarwurzel durch dosierten Strom erhitzt. 
  3. Infolgedessen wird der Haarfollikel definitiv verödet. Bei dem verwendeten Strom kann es sich um Gleich-, Wechsel- oder einer Kombination aus Gleich- und Wechselstrom handeln. 
  4. Je nach Art des Stroms wird die Epilations-Methode als Elektrolyse, Thermolyse oder Blend-Epilation bezeichnet. 
  5. Eine per Elektroepilation verödete Haarwurzel kann nie wieder ein Haar produzieren, die Haarentfernung ist permanent bzw. lebenslang. 


Enzymatische dauerhafte Haarentfernung

  1. Bei dieser Methode werden zunächst die Haare mit Wachs oder Zuckerpaste mit der Haarwurzel entfernt bzw. durch Epilation verödet. 
  2. Anschließend erfolgt eine Enzymbehandlung, die die Haarzellen auflöst, so dass der Haarfollikel keine Haare mehr bilden kann. 
  3. Da die Haarfollikel nur in einem bestimmten Wachstumszyklus auf die Enzymbehandlung ansprechen, müssen mehrere Behandlungen über einen längeren Zeitraum erfolgen, um die Haarfollikel in ihren unterschiedlichen Entwicklungsstadien erfolgreich dauerhaft zu entfernen. 
  4. Bei der enzymatischen Haarentfernung sind monatliche Behandlungen über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren erforderlich. 
  5. Nach jeder Behandlung werden die neu wachsenden Haare heller und dünner und das Haarneuwachstum ist signifikant reduziert.
  6. Eine Epilation ist nicht ganz schmerzfrei. Aus diesem Grund werden die zu behandelnden Hautareale meist lokal anästhesiert. 


Mögliche Nach- und Nebenwirkungen

  1. Nach einer Epilation ist die Haut gerötet und gereizt. In Ausnahmefällen können sich auch Krusten bilden, die nach einigen Tagen wieder verschwinden. 
  2. Auch zeitweilige Pigmentveränderungen bei dunklerer Haut sind möglich. 
  3. Die Haut sollte nach der Behandlung gekühlt werden und auch direkte Sonneneinstrahlung ist bis zu einem Monat nach der Behandlung zu vermeiden. 
  4. Zur Pflege der Haut nach der Epilation eignen sich ph-neutrale Seifen- und Pflegeprodukte.

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