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Wie entstehen Falten? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
Männer werden durch sie angeblich erst richtig attraktiv, Frauen hingegen sollen sie alt und müde au

Männer werden durch sie angeblich erst richtig attraktiv, Frauen hingegen sollen sie alt und müde aussehen lassen. Daher ist es auch eine ungerechte Laune der Natur, dass sich ausgerechnet bei Frauen schneller Falten bilden als beim männlichen Geschlecht. Kein Wunder also, dass besonders Frauen kleine und ausgeprägte Falten als störend empfinden und daher redlich bemüht sind, das Erscheinen der lästigen Alterserscheinungen so lange wie möglich zu verhindern.

  1. Doch die Faltenbildung entsteht durch verschiedene Faktoren, die teilweise nur bedingt beeinflusst werden können. Neben den genetischen Faktoren, dem Geschlecht und dem persönlichen Lebensstil spielt der natürliche Alterungsprozess der Haut eine entscheidende Rolle.
  2. Die elastischen Bindegewebsfasern verlieren mit der Zeit ihre Grundeigenschaften, der Verlust von Elastin, Kollagen und Hyaluronsäure führt zur nachlassenden Elastizität und Spannkraft der Haut, es entstehen sichtbare Vertiefungen in der Oberflächenstruktur der Haut.
  3. Zusätzlich nimmt der Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut ab und die oberen Hautschichten werden trockener.
  4. Die besonders störenden Gesichtsfalten werden durch die ständigen Bewegungen der Gesichtsmuskeln noch begünstigt.
  5. Da wir aber auf unsere Gesichtsmimik nicht verzichten möchten, bilden sich früher oder später die gefürchteten Mimikfalten.
  6. Es sind vor allem diejenigen Falten, die wohl am wenigsten erwünscht sind, da sie das Erscheinungsbild der Haut und auch die Ausdrucksweise des Gesichts stark beeinflussen können.
  7.  Die Mimikmuskeln befinden sich überwiegend im Bereich der Nase, der Lippen, zwischen und um die Augen. Bekannte Vertreter der Mimikfalten sind die Nasolabialfalten, die Krähenfüße und die Stirnfalten, gerne auch Zornesfalten genannte.
  8. Die typischen Lachfalten fallen ebenfalls in die Kategorie der Mimikfalten. Während sie, zumindest von anderen Personen, oft als positive Merkmale aufgefasst werden, werden Sorgen- und Zornesfalten eher als negativ empfunden.
  9. Den natürlichen Alterungsprozess der Haut können wir kaum vermeiden, durch eine gesunde Lebensweise, die Reduzierung von Sonnenbädern, Zigaretten- und Alkoholkonsum kann das Erscheinungsbild der Haut aber maßgeblich beeinflusst werden.
  10. So kann beispielsweise UV-Licht tief in die Dermis eindringen und die Elastizität der Haut reduzieren. Irgendwann im Laufe unseres Lebens werden wir uns aber alle mit der Entstehung der Falten anfreunden müssen.

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