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Wie hält man seine Haut jung und faltenfrei?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
„Die Haut ist der Spiegel der Seele“ und unser größtes Sinnesorgan.
Viel Stress und ungesunden Lebensstil sieht man einem Menschen rasch an seinem Hautbild an. In weiterer Folge werden auch SIE eines jeden Menschen Weg kreuzen: Falten an verschiedenen Gesichtspartien. 

Bevorzugt treten Falten an der Stirne (z.B. „Zornesfalte“), zwischen Nase und Mund („Nasolabialfalte“) und um die Augen („Krähenfüße“) auf. Des Weiteren trifft man noch auf Falten um den Mund (perioral) und Falten am Kinn. Was bei Männern zum Teil als charismaerhöhend gilt und - so scheint es zumindest – auch später auftritt, wird an Frauen von vielen Menschen lediglich als „unschön“ und „alt aussehend“ erachtet. Daher ist es für „Frau“ umso wichtiger durch gezielte Präventivmaßnahmen gegen Falten vorzugehen.

Um Falten den Garaus zu machen, dreht es sich eher darum, was man zu unterlassen hat, als was man zu tun hat. Denn die sensible Gesichtshaut hat einige schwerwiegende Feinde aufzuweisen, die sie im Nu von einem "Babypopo" in eine "grobporige Ledersohle" verwandeln. Zu den drei größten Feinden der Haut zählen: UV-Licht, Alkohol und Nikotin. Mit diesen drei „Schädlingen“ im Paket lässt sich jede noch so schöne Porzellanhaut zerstören.

  • Um seine Anti-Falten-Kampagne erfolgreich anzutreten, muss man im Vorfeld drei Faltenarten unterscheiden: Trockenheitsfalten, Mimikfalten und Bindegewebsfalten. 
  • Trockenheitsfalten entstehen durch unzureichende Feuchtigkeitszufuhr und durch UV-Bestrahlung, Mimikfalten werden mit den immerfort gleichen mimischen Gesichtsbewegungen in die Haut „gemeißelt“ und Bindegewebsfalten ergeben sich durch ein altersgemäßes schlafferes Hautbild, da die Elastizität des Bindegewebes mit dem Alterungsprozess abnimmt. 
  • Durch einen gesunden Lebensstil kann man zwar die Faltenbildung nicht komplett aufhalten, man ist aber nichtsdestoweniger in der Lage, ihre Entstehung herauszögern.

  • Trinkwasser
  • Reinigungsmilch
  • Gesichtspflege
  • Feuchtigkeitsmaske
  • Peeling
  • Vitamine und reichhaltige Ernährung
  • Ein bequemes Bett zum Schlafen
  • Die Disziplin, Zellgifte und schädigende Einflüsse zu unterbinden

Die Haut nur mehr wenig bis keiner UV-Strahlung aussetzen: 

  • Schokobräune hat ausgedient und noble Blässe steht an der Tagesordnung. Nicht umsonst, schlendern in Hollywood, von Nicole Kidman bis Scarlett Johansson, zahlreiche ungekrönte Königinnen des blassen Teints über die Kinoleinwände. 
  • Auch die Tagespflege sollte mit einem UV-Schutz ausgestattet sein.


Täglich die Aufnahme von mehreren Litern Wasser durchführen (jede Stunde ein Glas): 

  • Es ist kein Zufall, dass man nur wenige Modells ohne Wasserflasche in der Handtasche antrifft. 
  • Wasser lässt den Teint frisch und klar erscheinen, da es gute Durchblutung und Feuchtigkeitsversorgung gewährleistet. 


Feuchtigkeit nicht nur von innen sondern auch von außen zuführen: 

  • Sehr teure Cremes können nicht immer alles halten, was sie versprechen, daher darf die Gesichtspflege auch im mittleren bis günstigen Preissegment angesiedelt sein. 
  • Wichtig ist lediglich, dass sie eine gewisse Qualität aufweist, gut vertragen wird und feuchtigkeitsspendend ist. 
  • Die Ingredienzien Vitamin E und A versorgen die Haut zusätzlich mit Nährstoffen. Die Durchführung einer Feuchtigkeitsmaske von Zeit zu Zeit (ca 1x pro Woche), liefert das "Tüpfelchen am i" an Feuchtigkeit. 


Alkohol und Nikotin einschränken oder besser zur Gänze unterlassen: 

  • Diese beiden Genussmittel sind Zellgifte, die dazu führen, dass die Faltenbildung früher als normal eintritt. 


Kaffeekonsum reduzieren: 

  • Kaffee verfügt über „freie Radikale“. Freie Radikale sind aggressive Molekülreste die Enzyme, Lipide und Proteine in der Zellmembran zerstören. Deshalb sorgt Kaffee für schnellere Faltenbildung. 


Gesunde ausgewogene und vor allem vitaminreiche Ernährung: 

  • Durch die Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien wird die Elastizität der Haut länger behalten als mit falscher Ernähung. 
  • Auch „Transfette“ (sogenannte künstlich gehärtete Fette, wie beispielweise in frittierten Speisen oder Kartoffelchips) sollten vom Speiseplan gestrichen werden, um der Haut Gutes zu tun und die Zerstörung der Haut-Zellmembran von Radikalen zu verhindern. 


Versorgung der Haut mit viel frischer Luft: 

  • Lange und ausgiebige Spaziergänge sorgen dafür, dass sie Haut mit ausreichend frischer Luft versorgt wird. 
  • Denn unser größtes Sinnesorgan möchte auch ausgiebig atmen. 
  • Bei Minusgraden, muss die Haut jedoch mit einer reichhaltigen Creme vor Kälte geschützt sein. 


Abends konsequente Reinigung: 

  • Niemals soll mit Make-up oder Puderresten schlafen gegangen werden, da dies die Poren verklebt. Die Haut muss atmen können, um sich im Schlaf ausreichend zu regenerieren. 


Kneifende Gesichtsmassage:

  • Sogenannten Mimikfältchen kann man mit einer täglichen Gesichtsmassage auf den Pelz rücken. 
  • Hierzu ist einfach die jeweilige Hautstelle, in entgegen gesetzter Richtung der Fältchen, zusammenzukneifen (z.B. um horizontalen Stirnfältchen durch Massage entgegenzuwirken, einfach die Haut zusammenschieben, sodass vertikale Falten und Hügel entstehen – so wird die Falte förmlich „herausgebügelt“). 


Lockerung für das Gesicht:

  • Auch ein Auflockern der Gesichtshaut zwischendurch mit den Fingerspitzen, lockert Muskelanspannungen und reduziert Faltenentwicklung.


Übertriebenes Grimassieren:

  • Um Mimikfältchen den Kampf anzusagen, kann des Weiteren mit Grimassieren vorgegangen werden. 
  • Mimikfältchen entstehen durch immerfort selbe Gesichtszüge und Mimik-Bewegungen über den Tag verteilt. 
  • Wenn man zwischendurch stark übertrieben grimassiert („a“, „o“, „u“, „i“), lösen sich Verspannungen auf und Fältchen wird auf diesem Wege entgegen gewirkt. 


Einmal wöchentlich ein Peeling durchführen: 

  • Ein Peeling löst die oberste Hautschicht sowie Verhornungen. Es führt dazu, dass Hautschüppchen abgetragen werden, Hautunreinheiten nach außen wandern können und der Hauterneuerungsprozess angeregt wird. 
  • Öfter als ein bis zwei mal pro Woche sollte das Peeling nicht aufgetragen werden, da die Haut so lange benötigt um sich zu erneuern. 
  • Wer künstliche Peelings nicht verträgt kann hierbei auch zu Meersalz, Tonerde, Sand oder Kaffeesatz greifen. 


Schön Schlafen:

  • Eine weitere Methode um Zellregeneration anzukurbeln und die Erneuerung der Haut zu gewährleisten ist Schlaf, Schlaf, Schlaf. 
  • Nicht umsonst gibt es die Bezeichnung des „Schönheitsschlafes“. Mithilfe von Hormonen, welche im Schlaf ausgeschüttet werden, kann die Zellerneuerung der Haut beschleunigt und die Oberhaut repariert werden. 


Botox&Co:

  • Wenn keine Methode mehr wirksam zur Anti-Falten-Therapie greift und dauerhafte Fältchen bereits ihren Weg in die Haut gebahnt haben, kann auch zu medizinisch-schönheitschirurgischen Methoden der Faltenbehandlung und Faltenglättung, wie Botox (lähmt etwa für 6 Monate den Gesichtsmuskel) oder Hyaluronsäure sowie Kollagen-Präparate (das Fältchen wird für 6-12 Monate unterspritzt), gegriffen werden. 
  • Weitere dermatologische Anti-Falten-Therapie-Methoden sind das Tiefenpeeling (Peeling bis in die bindegewebigen und collagenen Hautschichten hinunter) und die Dermabrasion (Abschleifen der obersten Hautschicht). 


Lachen ist die beste Medizin:

  • Wer die Anti-Falten-Therapie seiner Wahl zusätzlich unterstützen möchte, sollte nach dem Motto „Fröhlichkeit und Optimismus“ leben. 
  • Oftmaliges Lächeln betätigt schließlich nur 17 Gesichts-Muskeln, wodurch es für Mimik-Fältchen gar nicht mehr so leicht ist, sich auf dem Gesicht breitzumachen - für einen ernsten Gesichtsausdruck wird demgegenüber mehr als das Doppelte an Muskulatur aufgewandt.

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