Foto: Shutterstock.com

Wie macht man sich selbst eine Maniküre?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:42
Fingernägel sind wohl eines der wichtigsten Aushängeschilder.
Ob es sich nun um Bewerbungsgespräche oder das alltägliche berufliche Leben handelt, überall ist es der erste Eindruck, auf welchen es ankommt. Hier zeigen gepflegte und gesunde Nägel, dass wert auf das Äußere gelegt wird, was indirekt auf fachliche Ambitionen im eigenen Beruf schließen lässt. Diesbezüglich ist es auch nicht verwunderlich, dass zunehmend auch Männer diese Art der Dienstleistung wahrnehmen. Jedoch besteht auch die Möglichkeit, mit einiger Übung selbst ein ansehnliches Ergebnis bei einer Maniküre der eigenen Fingernägel zustande zu bringen.

  • Gefahren können in diesem Zusammenhang durch ein übereiltes Vorgehen entstehen. 
  • Aus diesem Grund ist es wichtig zunächst langsam und gewissenhaft zu arbeiten, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. 
  • Besser ist es diesbezüglich zunächst etwas langsamer zu Pfeilen, als zu viel. Schrittweise sollte sich an das gewünschte Endergebnis herangearbeitet werden.

  • Wichtig für die selbst durchgeführte Maniküre ist vor allem etwas Geduld und eine ruhige Hand. 
  • Zudem sollte auch das passende Werkzeug nicht fehlen. Hierzu gehören unter anderen eine feine Pfeile, eventuell eine kleine Nagelschere, Reinigungsflüssigkeit und ein Rosenholzstäbchen. 
  • Letzteres wird dazu benötigt, um auf möglichst sanfte Art und Weise die Nagelhaut zurück schieben zu können.

  1. Zunächst ist mit dem bereits erwähnten Rosenholzstäbchen die Nagelhaut der einzelnen Finger zurück zu schieben. Dies funktioniert dann am besten, wenn die Nägel im Vorfeld etwas befeuchtet wurden. 
  2. Besonders grobporige Nägel sollten zunächst mit einer herkömmlichen Pfeile und daran anschließend mit einer Polierpfeile bearbeitet werden. Speziell bei natürlichen Nägeln ist diese Rauheit häufig der Fall. Eine Polierpfeile sollte mit insgesamt drei unterschiedlichen Poliereinheiten bestückt sein. Diese sind nun nach und nach anzuwenden.
  3. Abschließend erfolgt nun die Reinigung der Nägel vom entstandenen Nagelstaub sowie eine erneute Feinpolitur. 
  4. Je nach Wunsch kann nun mit dem Aufbringen von beispielsweise Gelnägeln fortgefahren werden. Hierzu ist jedoch zunächst ein schützender Unterlack zu empfehlen. Dieser ermöglicht eine höhere Stabilität und schützt den Nagel vor Verfärbungen. 
  5. Neben den herkömmlichen künstlichen Fingernägeln ist auch das so genannte French Maniküre Verfahren sehr beliebt. Hierbei werden die zuvor wie beschrieben vorbereiteten Nägel an dessen Spitze mit einem weißen Lackstrick versehen. Um dies auch in möglichst akkurater Form umsetzen zu können, sind im Vorfeld passende Schablonen zu erwerben. 
  6. Abschließend sei zu bemerken, dass im Falle der French Maniküre die aufgelegten Schablonen erst nach endgültiger Trocknung des aufgebrachten Nagellacks entfernt werden dürfen. Nun kann eine letzte Lackschicht in Form eines transparenten Schutzlackes aufgebracht werden und erneut ausgehärtet werden lassen. Dieser muss in einigen Fällen zweimalig aufgetragen werden. Für die richtige Portion Glanz besteht zum Schluss die Möglichkeit einen zusätzlichen Glanzlack zu verwenden.

Kommentare