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Wie stellt man Badeöl selbst her?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Die Geschichte des Badens ist fast so alt wie die Geschichte der Menschheit selbst.
Schon der griechische Arzt und Gelehrte Hippokrates wusste, dass aromatisierte Bäder der Schlüssel für eine gute Gesundheit sind. Bäder gelten als wesentlicher Bestandteil der Aromatherapie, da sie ein breites und effizientes Wirkspektrum besitzen. Für die Brahmanen in Indien gehören schöne Düfte zum erlaubten Luxus, neben gutem Essen, guter Kleidung und schönen Frauen.

  • Da die ätherischen Öle beim Baden sowohl über die Haut, als auch die Atmung in den Körper aufgenommen werden, sollten Sie besonders auf eine gute Qualität achten.
  • In ca. 2 EL Emulgator 10-15 Tropfen Öl lösen. Bestimmte Öle, z.B. Zitrusöle, können die Haut reizen. Davon nicht mehr als drei Tropfen!
  • Die Mischung nicht unter das laufende Wasser, sondern in die gefüllte Wanne geben.
  • Damit der Kreislauf nicht belastet wird, sollte das Bad nicht länger als 5-20 Minuten dauern. Nach dem Baden nicht trocken reiben, sondern nur Abtupfen, damit die ätherischen Öle auf der Haut verbleiben.

  • Für die Zubereitung braucht man nicht viel mehr als eine Wanne mit warmen Wasser
  • bis zu 8 Tropfen eines ätherischen Öls 
  • und einen Emulgator, da sich die ätherische Öle nicht mit dem Wasser vermischen. Als Emulgator geeignet sind Sahne, Honig, Milch, Naturerde, Flüssigseife (frei von Konservierungs- und Duftstoffen) oder ein Basisöl, beispielsweise Jojobaöl.

Entspannungsbad

  • 200ml Emulgator
  • 20 Tropfen Lavendel
  • 18 Tropen Orange
  • 12 Tropfen Melisse
  • 8 Tropfen Zimt
  • Davon 4 EL für ein Bad.


Kinderbad

  • 2-4 EL Emulgator
  • 2 Tropfen Honig
  • 1 Tropfen Geranie
  • 1 Tropfen Kamille römisch
  • 2 Tropfen Orange


Liebeszauber

  • 100 ml Emulgator
  • 5 Tropfen Vanilleöl
  • 3 Tropfen Patchouliöl
  • 3 Tropfen Rosenholzöl

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