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Appetit auf Süßes stoppen - So klappt's für Kinder

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Welches Kind verschmäht schon gern Süßigkeiten? Den offenkundigen Appetit auf süßes stoppen fällt oft schwer.

Welches Kind verschmäht schon gern Süßigkeiten? Den offenkundigen Appetit auf süßes stoppen fällt oft schwer. Das ist nicht ungewöhnlich, denn wir selbst wissen nur zu gut, wie zufriedenstellend der zart schmelzende Genuss auf der Zunge sein kann. Unsere Geschmacksknospen erhalten eine verführerische Anregung und machen uns glücklich.

Heiß geliebt muss nicht verteufelt werden!

  • Wenn die Erkenntnisse beunruhigen, dass Kinder ihren Drang nach Süßem nicht mehr stoppen können, ist das ein Signal etwas daran zu ändern. Wie stellt man es aber letztendlich richtig an und ist es auch erfolgsversprechend? Bevor wir auf den eigentlichen Urheber von der "Lust auf Süßes" Bezug nehmen, sammeln wir einfach ein paar Ideen. Vielleicht könnte das ein erster Schritt sein und den Appetit auf süßes stoppen.

Mein Kind hat sich auf der Suche nach Süßigkeiten zu einem Detektiv entwickelt!

  • Das muss nicht sein. Und wenn es so ist, dann ist es leider anerzogen. Mit großem Enthusiasmus wurden die Leckereien versteckt? Das bedeutet gleichzeitig auch ein Verbot. Verbote sind nicht angebracht und fördern einen ungeahnten Tatendrang der Kinder. Sie werden ab jetzt nicht nur hartnäckig suchen, was das Zeug hält, sondern jede Möglichkeit aufgreifen, die sich bietet, um an die geliebten Leckereien zu gelangen.

Tipp: Lege ein Art Regelwerk an. Es gibt Süßes, aber gut dosiert.

  • Wenn das Kind das Schulalter noch nicht erreicht hat, sollte dieses Vorhaben noch begleitet werden. Am besten ist es auf eine Tagesration zurückzugreifen.

Bedingung: Konsequent bleiben!

  • Ist die Ration aufgebraucht, gibt es nachträglich nichts mehr.
  • Außerdem: Genau hinschauen, was die Ration beinhaltet. Neben Gummibärchen und Co dürfen auch gern ein paar getrocknete Früchte Einzug halten.
  • Ab dem Vorschulalter kann man seinem Kind durchaus eigenverantwortliches Handeln und einen positiven Umgang mit Süßigkeiten vermitteln. Dazu gehören auch Belohnungen. Die sollten allerdings nicht süß ausfallen. Das Verlangen danach stellt sich dann bei jeder guten Tat ein. 
  • Ab jetzt darf man dem Kind getrost eine Naschdose anbieten, welche den Verzehr von einer Woche vorsieht.
  • Auch hier gilt: Nachschlag gibt es nicht, wenn leer, dann leer!

Der Einkauf im Supermarkt ist eine Herausforderung!

  • Ist das der Fall, hat das Kind gut verstanden wie nachgiebig und zuvorkommend man ist. Das wird es nun gnadenlos ausnutzen und solange quengeln, toben und wüten, bis es an sein Ziel gelangt und den favorisierten Schokoriegel erhält.
  • Tipp: Bevor der Einkauf startet, hilft ein Absprechen mit den Kindern. Eine gemeinsame Entscheidung treffen, welche Süßigkeiten tatsächlich in den Korb gehören.
  • Auch in Erwägung ziehen, dass dieser Einkauf diesmal nichts Süßes vorsieht. 
  • Begründung: Die Vorräte sind noch ausreichend und es besteht kein Bedarf.
  • Kinder verstehen dieses Signal sehr gut und werden es beim nächsten Einkauf beherzigen.
  • Warum unsere Kinder ein verstärktes Bedürfnis nach Süßigkeiten haben ist ganz einfach.
  • Sie wachsen und benötigen dementsprechend Energie. 
  • Hinzu kommt aber leider auch, dass viele Lebensmittel stark zuckerbehaftet sind. Somit wäre der Energiebedarf ohnehin gedeckt.
  • Tipp: Verstärkt darauf achten, welche Grundnahrungsmittel man kauft und welche Alternativen es gibt. 

Möglichkeiten:

  • Eine Zubereitung mit natürlichen, aromafreien Lebensmitteln.
  • Öfter Früchte anbieten, sie schulen den Geschmackssinn. 
  • Gesunden Gerichten einen lustigen Namen geben.
  • Tolle Ideen für gesunde, spannende Mahlzeiten findest Du auch HIER.

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