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Ausgewogene Ernährung: 5 Gründe, warum man mehr Gemüse essen sollte

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:35
Gemüse ist nicht nur frisch, bunt und knackig...

Gemüse ist frisch, bunt und knackig. Die Sortenvielfalt bereichert den Speiseplan und trägt zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Gemüse zieht aber bei regelmäßigem Genuss noch mehr positive Effekte auf den menschlichen Organismus nach sich ...hier werden Dir fünf Gründe angeführt, warum jeder von uns mehr Gemüse in seinen Speiseplan integrieren sollte und dadurch nachhaltig für langanhaltende Gesundheit und Ausgeglichenheit vorzusorgen.

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Regionale und saisonale Einkaufsmöglichkeiten

Frisches Gemüse enthält wertvolle Vitamine. Diese sind lichtempfindlich oder halten höheren Temperaturen nicht stand. Bei einigen Sorten führt eine längere Lagerung zum Abbau von Vitaminen. Ein guter Grund, beim Einkauf von Gemüse auf regionale Produkte zu achten, die keine weiten Lieferstrecken hinter sich haben. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, klimatische Unterschiede der Regionen zu beeinflussen.

 

Gewächshäuser, die eine künstliche Umgebung durch den Einsatz von Bewässerungssystemen schaffen, müssen nicht immer das Mittel der Wahl sein. Regionale Produkte, die in Übereinstimmung mit der Natur und den jeweiligen Jahreszeiten angepasst angebaut werden, benötigen diesen Aufwand im Regelfall nicht. Lokale Produzenten werden unterstützt und sind auch als Ansprechpartner vor Ort.

 

Nicht nur gesunde, auch abwechslungsreiche Kost

Die meisten Gemüsesorten lassen sich sowohl frisch als auch nur kurz gegart genießen. Knackige Gurken oder Paprika, frischer Stangensellerie oder dünn gehobelter Fenchel geben jedem langweiligen Nudelsalat Biss und Aroma. Eine schnelle Pasta mit kurz geröstetem Gemüse oder eine Spargel-Quiche mit Eierguss sind schnell und einfach zubereitet.

 

Mehr Gemüse als Beilage zu einem guten Stück Fleisch oder Fisch sieht nicht nur auf dem Teller appetitlich aus, sondern ist auch Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Einen Nebeneffekt schätzen vor allem stressgeplagte Menschen. Mehr Gemüse in der täglichen Kost führt rasch zu einer besseren Verdauung. Das liegt an den in allen Gemüsesorten reichlich enthaltenen Ballaststoffen, die nicht jedermann sofort mit Gemüse verbindet. Doch Gemüse kann noch mehr.

 

Gemüse unterstützt den Gewichtsverlust

Niemand kann ausschließlich Gemüse essen. Sollte allerdings das eine oder andere Kilo zu viel sein, ist es ratsam, jedenfalls mehr Gemüse zu essen. Der Grund liegt nicht so sehr in der Tatsache, dass die meisten Gemüsesorten an sich keinen hohen Energiewert aufweisen. Gemüse verfügt über einen Baustoff, der positive Auswirkungen auf das Sättigungsgefühl hat.

 

Einfach aufzuspaltende Kohlenhydrate gehen rasch ins Blut und erhöhen den Blutzuckerspiegel sofort. Das hat zur Folge, dass der Blutzuckerspiegel genauso rasch wieder absinkt und der Körper nach mehr verlangt - die unerwünschte Heißhungerattacke ist vielen bekannt. Gemüse enthält Kohlenhydrate, die vom Körper nur langsam verwertet werden können. Er muss sich mehr anstrengen, um die Kohlenhydrate aufzuspalten. Sie werden nur nach und nach in das Blut abgegeben. Der Blutzuckerspiegel bleibt über einen längeren Zeitraum konstant. Heißhungerattacken bleiben aus. Dieser Effekt lässt sich noch verstärken, wenn Gemüse mit besonders wertvollem Eiweiß aus Hülsenfrüchten oder Getreide aus Vollkorn kombiniert wird.

 

Gemüse schont die Haushaltskasse

Regionales und saisonales Gemüse ist klar im Preisvorteil. Die Lagerkosten sind reduziert, kurze Lieferwege sorgen für geringere Transportkosten. Ein größerer Anteil an Gemüse in einer ausgewogenen Ernährung führt zu kleineren Portionen an kostenintensiverem Fleisch oder Fisch. Ein köstliches Letscho muss nicht fertig zubereitet gekauft werden, es lässt sich mit wenigen Handgriffen aus Paprika selbst herstellen. Ein Aufstrich aus Quark und knackigen Radieschen mit Schnittlauch schmeckt hervorragend und kostet wenig. Aus den Blättern der Radieschen lässt sich ein Pesto für die nächste Pastamahlzeit zubereiten. Es lohnt sich aus diesem Grund auch finanziell nicht nur für große Familien, mehr Gemüse zu essen.

 

Gemüse essen macht Spaß

Kindern wird oft nachgesagt, dass sie jede Form von Gemüse ablehnen. Ein einfacher Versuch kann zeigen, ob das auch auf die eigene Familie zutrifft. Kinder sind wissbegierig und haben Spaß an neuen Dingen. Viele Gemüsesorten lassen sich auch mit einem nicht so scharfen Kindermesser gut schneiden. Jedem Kind macht es Freude, bei der Zubereitung von Mahlzeiten mit Unterstützung der Familie mitzuwirken. Ein Stück Paprika schmeckt doppelt so gut, wenn es selbst geschnitten wurde. Viele Gemüsesorten sind im Geschmack eher süßlich und kommen auch bei Kindern gut an.

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