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Bärlapptee kochen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Der magische Tee.

Bärlapp ist ein Moos mit nahezu magischer Wirkung. Es wächst in Wäldern, auf Wiesen und sogar im Gebirge. Bereits im Mittelalter erkannte man die besonders heilende Wirkung dieser Pflanze und man sprach ihr magische Kräfte zu. Eingesetzt wurde sie gar zum Schutz vor 'böser Magie'. Auch heute noch wird Bärlapp in der Homöopathie eingesetzt, um Nierenerkrankungen, Harnerkrankungen, Hautallergien, Gicht und vieles mehr zu lindern bzw. zu heilen. In Form von Tees wird diese Pflanze dem Körper zugeführt, um seine heilenden Kräfte zu nutzen. Im Folgenden wird gezeigt, wie man Bärlapptee zubereiten kann.

Wirkung von Bärlapptee

  • Der Tee wird abführend und harntreibend und reinigt den Körper von schädlichen Substanzen.
  • Wenn man den Bärlapptee regelmäßig trinkt, entgiftet man den Körper und verbessert das Wohlbefinden. Gleichzeitig senkt der Tee Fieber und wirkt schmerzlindernd, sodass er eine angenehme Wirkung auf den Körper hat.

Den Bärlapptee kochen

  1. Um Bärlapptee zubereiten zu können, benötigt man erst einmal Bärlappblätter. Da diese Pflanze unter Naturschutz steht, erhält man die heilenden Blätter ausschließlich in der Apotheke
  2. Um eine Tasse Bärlapptee kochen zu können, braucht man einen Teelöffel Bärlappblätter. Die Blätter werden mit 250 Millilitern kochendem Wasser übergossen. 
  3. Danach deckt man die Tasse ab und lässt sie ein paar Minuten ziehen. Wenn der Tee sein Aroma entfaltet hat, kann man den Tee durch ein Sieb gießen, damit man keine Stückchen im Getränk hat. Um das Abgießen durch ein Sieb zu vermeiden, kann man die Bärlappblätter auch direkt in ein Teesieb geben. 
  4. Nach der Zubereitung kann der Tee getrunken werden. Dabei sollte man täglich nicht mehr als eine Tasse Bärlapptee trinken. Es wichtig genau diese Anleitung einzuhalten, denn sonst können die Blätter nicht ihre heilende Wirkung entfalten. 

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