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Bärlauch einfrieren? - So geht´s richtig

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
Bärlauch kann als frisches Kraut eingefroren und so haltbar gemacht werden.

Bärlauch gehört zu den Zwiebelgewächsen, und hat einen ähnlichen Geschmack wie Knoblauch. In der Küche lässt es sich vielseitig verwenden, und eignet sich für Salate, Suppen und viele andere Gerichte. Soll frischer Bärlauch eingefroren werden, so muss er richtig zubereitet werden, damit er anschließend wieder verwendet werden kann.

  • Scharfes Küchenmesser
  • Schneidebrett
  • Gefrierbeutel
  • Verschlüsse

Bärlauch einfrieren - Anleitung

  • Wenn Sie Bärlauch in der Küche als frisches Kraut zum Würzen verwenden, dann sind eigentlich alle Pflanzenteile verwertbar. In der Regel werden aber nur die Blätter zum Kochen verwendet. Wenn Sie den Bärlauch einfrieren möchten, dann sollten Sie ihn vorher gut vorbereiten.
  • Waschen Sie das Kraut gut unter kaltem Wasser ab, und lassen Sie es auf etwas Küchenkrepp ein wenig abtrocknen.
  • Danach nehmen Sie ein möglichst scharfes Küchenmesser, und schneiden die Blätter, oder ggf. auch die anderen Pflanzenteile so klein wie möglich.
  • Sie können auch einen speziellen Kräuterhobel verwenden. Mit diesem kriegen Sie den Bärlauch in hauchfeine Stückchen geteilt.
  • Damit Sie den Bärlauch nach dem Einfrieren auch in kleinen Portionen entnehmen können, sollten Sie ihn auch nur in solchen einfrieren.
  • Geben Sie ca. 2 gehackte Esslöffel voll in einen Gefrierbeutel. Lassen Sie das gehackte Kraut nach unten in den Beutel fallen, und legen Sie diesen dann flach auf den Tisch. Streichen Sie den Beutel von unten nach oben glatt, und machen Sie dann den Verschluss an der Mitte des Beutels fest.
  • Je weniger Luft sich darin befindet, desto besser ist es zum Einfrieren. Damit sich in dem Beutel keine Kristalle bilden, legen Sie den so eingepackten Bärlauch vor dem Einfrieren für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank, und geben ihn erst nach dieser Zeit in das Gefrierfach.
  • Wenn Sie dann von dem Gewürz etwas nutzen wollen, können Sie es bei geöffnetem Beutel auftauen lassen, oder Sie geben die benötigte Menge direkt mit zu den anderen Kochzutaten. Frieren Sie Reste aber sofort wieder ein, und lassen Sie nicht alles antauen, da der Bärlauch sonst matschig werden kann.
  • Sie können sich auf die gleiche Art auch fertige Kräutermischungen herstellen und einfrieren. Dazu zerkleinern Sie verschiedene frische Kräuter, die Sie in einer etwas größeren Schüssel zuerst gut miteinander mischen, und dann wie oben beschrieben verpacken, vorkühlen und erst dann in den Tiefkühler geben.
  • Sie können anstelle der Gefrierbeutel auch kleine Gefrierdosen nehmen. Lassen Sie diese dann allerdings eine Stunde lang offen im Kühlschrank stehen, machen Sie nach dieser Zeit den Deckel drauf, und stellen Sie die Kräutermischung danach in das Gefrierfach.
  • Eingefrorener Bärlauch ist auf diese Art mehrere Monate haltbar, wenn er bei gleichbleibender Temperatur im Gefrierfach gelagert wird.

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