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Darauf ist bei der Espresso-Zubereitung zu achten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Der kleine Schwarze.

Die Zubereitungsart Espresso sorgt für einen konzentrierten Kaffee, auf dem sich die beliebte hasselnussbraune Schaumschicht bildet. Diese sogenannte Crema trägt maßgeblich zum einzigartigen Espresso-Aroma bei, das von Kaffeefreunden in aller Welt sehr geschätzt wird.

 

Hier wollen wir uns nun ansehen, wie man Espresso optimal zubereitet und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind. Außerdem wollen wir uns häufigen Fehler bei der Espresso-Zubereitung und deren Ursachen widmen.

Der perfekte Espresso

  • Die optimale Menge liegt bei 25 ml. Maximal sollte es 30 ml Espresso sein.
  • Die ideale Extraktionszeit liegt im Bereich von 18 bis 25 Sekunden.
  • Frisch gemahlenen Kaffee verwenden.
  • In etwa sind 7 bis 8 Gramm Kaffee pro Portion erforderlich.
  • Das heiße Wasser muss schnell, mit hohem Druck durch das Kaffeemehl gepresst werden. Optimal sind hier 8 bis 10 bar.
  • Die Wassertemperatur beim Siebträger muss ungefähr bei 90 Grad Celsius liegen.
  • Die Crema soll haselnussbraun und aromatisch sein.

Häufige Fehler bei der Espresso-Zubereitung

 

Der Espresso schmeckt bitter

  • Das Wasser ist eventuell zu heiß
  • Die Tasse ist nicht vorgewärmt bzw. kühlt aus
  • Zu weiches Wasser
  • Espresso zu fein gemahlen
  • Zu starkes Pressen
  • zu lange Extraktion

 

Nicht-aromatische und helle Crema

  • Hier ist meistens die Wassertemperatur viel zu niedrig
  • Der Druck sollte auf mindestens 0,8 bar erhöhrt werden

 

Keine Crema oder wenig robuste Crema

  • Verwendung von alten, nicht frischen Kaffee
  • Das Wasser ist zu heiß

 

Espresso ist zu dünn - fehlendes Aroma

  • Zu wenig Anpressdruck
  • Löcher im Kaffee-Puck
  • Zu grobe Mahlstuffe

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