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Letztes Update am 06.07.2015, 11:54
Sonne, eine frische Brise, Frühstücks-Zeremonie im Freien: Willkommen, lieber Sommer!

Die ersten Sommermorgen halten Einzug ins Land. Man quält sich nicht länger im Halbdunkel aus dem Bett, sondern sämtliche Körpersysteme schreien: „Ab nach draußen!“ Die beste Gelegenheit, morgendliche Rituale einzuführen. Denn wie wir unseren Tag beginnen, wirkt laut Experten wesentlich auf die späteren Vorkommnisse ein.

Tatendrang durch Rituale

„Durchs off'ne Fenster dringt der Tag ins Zimmer. Und Morgenlicht durchflutet schon den Raum“, wusste bereits Karl Mey in seinem Song „Sommermorgen“. Solch einer macht es einem tatsächlich leichter mit positiver Energie in den Tag zu starten: Sonnenstrahlen blinzeln durch die Jalousien und küssen einen wach. Man reißt die Fenster auf und spürt den frischen Sommerwind auf der Haut.
Personal Fitness Coach Nicole Quast empfiehlt ein individuelles Morgenritual zu entwickeln, das die Grundstimmung optimiert. So werden alte Denkgewohnheiten aufgebrochen und durch positive Muster ersetzt. Egal ob eine kurze Meditation, Sport oder das Aufschreiben der ersten Gedanken nach dem Aufwachen. Freunde von Morgenritualen, die eine gewisse Disziplin erfordern, absolvieren vielleicht sogar ihre ersten drei „Sonnengrüße“ auf der Yogamatte. Andere torkeln mit höchstens einem offenen Auge zielsicher in Richtung Espresso-Maschine. Auch ein legitimes Ritual. Manch einer genießt zum Munterwerden eine kühle Dusche und freut sich, dass die Jahreszeit dies erlaubt - oder wer hat vor sechs Monaten schon freiwillig den Wasserhahn auf „blau“ gestellt?

Frische-Frühstück

Leicht bekleidet genießt man sein Frühstück auf dem Balkon, der Terrasse oder einfach bei geöffneten Fenstern. Kresse am Butterbrot, Joghurt im Müsli, Früchte-Smoothie im Glas - im Sommer kann’s nicht frisch genug sein. Einzig die herrlich duftende Tasse Kaffee bleibt für die meisten Menschen ein Frühstücks-Fixpunkt, egal zu welcher Jahreszeit. Aber: Auch diese kann man zur Abwechslung mal kaltgestellt als kühlen Shake zu sich nehmen. Nach einem sommerlichen Tages-Kick-Off fällt die Entscheidung das Fahrrad oder die Fußmaschine für den Arbeitsweg zu nehmen, wesentlich leichter, als wenn einen Schneematsch oder nasskaltes Herbstwetter auf der Straße erwartet. Damit ist die tägliche Dosis Sport bereits absolviert. Wird der heurige Sommer so heiß wie der letzte, muss dafür allerdings das luftigste Outfit des Kastens aktiviert werden: Der Juni 2014 war der sonnigste seit über einem Jahrzehnt. Er brachte uns laut Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) 20 Sonnenstunden mehr als im vieljährigen Mittel.


Also: Bermudahemd statt Kuschelpulli, Sonnenbrille statt Strickhaube, Sonnen-Frühstück statt Wecker-Snoozen! So einfach kann einem der Sommer das Leben versüßen.

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