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Letztes Update am 06.07.2015, 11:41
Ein guter Morgen ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Tag. Eine Anleitung.

Frühaufsteher, aber keine Morgenmenschen - so könnte man das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Marketagent.com in aller Kürze zusammenfassen. Demnach ist das frühe Aufstehen für die Österreicher eher eine Frage der Notwendigkeit, die Morgenmenschen sind eindeutig eine nationale Minderheit.

Die wichtigste Mahlzeit

Oftmals fällt es und daher auch nicht wirklich leicht, morgens aus dem Bett zu steigen. Die Entscheidung, das Frühstück zugunsten einiger kostbarer Minuten Schlaf auszulassen, wird daher von vielen getroffen. Doch für einen energiegeladenen und erfolgreichen Tag ist die frühe Mahlzeit unerlässlich - nicht ohne Grund wird das Frühstück auch als wichtigste Mahlzeit betitelt. Denn schon während wir uns noch im Land der Träume befinden, verbraucht unser Körper Kalorien und leert unsere Kohlehydratspeicher. Morgens sollten diese daher schnellstens wieder befüllt werden, vor allem für Kinder ist das eine wichtige Voraussetzung, um nicht kraftlos und müde in der Schule zu erscheinen. Experten raten daher dazu, etwa 30 Prozent der Tagesenergiemenge schon am Morgen zu sich zu nehmen. Mythen wie etwa die Idee, dass das Auslassen des Frühstücks mit der Gewichtskontrolle zu tun hat, wurden schon häufig wiederlegt: Tatsächlich verursacht dieses Auslassen nämlich Heißhungerattacken, der Körper holt sich auf diese Weise im Lauf des Tages zurück, was im morgens verwehrt blieb.

Die richtige Kost

Jeder Mensch kann Experten zufolge einem bestimmten Frühstückstyp zugeteilt werden. Welche Mahlzeit „richtig“ ist, hängt ganz von diesen Kategorien ab. „Kohlehydrattypen“ etwa werden durch ein kohlehydratreiches Frühstück mit Müsli, Brot, Getreide, aber auch Obst und Gemüse satt. „Eiweiß-Typen“ brauchen schon früh etwas Deftiges und greifen daher zu Schinken, Ei oder Omelette. Wichtig ist aber, dass nach dem Frühstück für etwa drei bis vier Stunden kein Hunger auftritt. Neben schwarzem und grünem Tee für den morgendlichen Energiekick rät der Lebensmitteltechniker Stefan Asam außerdem zum vitamin- und mineralhaltigen Orangensaft. Auch der Kaffee, der oftmals fälschlich als Entzieher von Flüssigkeit angesehen wird, fügt sich gut in ein reichhaltiges Frühstück ein. „Neuen Erkenntnissen zufolge kann Kaffee sogar gesundheitsfördernd sein. Er enthält zum Beispiel Antioxidantien, das sind Stoffe, die unseren Körper vor schädlichen Einflüssen schützen“, erklärt Asam.


Wer das Frühstück auslässt, der hat im Grunde schon verloren. Müdigkeit und Kraftlosigkeit im Laufe des Tages sind die ungesunden Folgen. Wer sich morgens ein paar Minuten Zeit nimmt und die richtigen Nahrungsmittel zu sich nimmt, dem ist ein erfolgreicher und energiegeladener Tag sicher.

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