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Erdbeerallergie? - Anzeichen und Abhilfe

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:57
ei Allergien herrscht das gesamte Jahr über Hochkonjunktur.

Sie nehmen zu und haben sich zur Volkskrankheit entwickelt. Bei Allergien herrscht das gesamte Jahr über Hochkonjunktur.
Vom zu Ende gehenden Frühjahr bis zum beginnenden Sommer gesellt sich eine weitere Gruppe Betroffener hinzu: Menschen mit über das Ziel hinaus schießenden Immunreaktionen.

Die verführerisch roten und leckeren, saftigen Früchte rufen Ausschlag und Juckreiz hervor, Rötungen und Quaddeln. Betroffen sind Haut und die Innenräume in Mund und Rachen. Anschwellende Schleimhäute führen zu Atemnot oder laufender Nase. In manchen Fällen führt es zu Symptomen im Magen-, Darmtrakt. Immer mehr Leute klagen darüber, keine Erdbeeren zu vertragen.

  • Der Auslöser bleibt nach wie vor unklar. Eine Forschungsrichtung identifiziert die kleinen, grünen Punkte in der Erdbeerhaut als Urheber. Das klingt plausibel, sie ähneln von der Zusamensetzung her Nüssen. In Studien wurden Kreuzallergien mit diesen Allergenen bei Betroffenen festgestellt.
  • Eine andere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der rote Farbstoff Verursacher sein soll.
  • In Erdbeeren sind Eiweißverbindungen enthalten, die denen von Birkenpollen entsprechen. Betroffene, die an Birkenpollenallergie leiden, reagieren in vielen Fällen auf Erdbeeren mit ähnlichen Symptomen.

  1. Erdbeeren sollten auf keinen Fall mehr als ein paar Tage gelagert werden. Schon nach kurzer Zeit bilden sich Pilze an ihnen. Diese führen unter Umständen ebenfalls zu Allergien.
  2. In einigen Fällen bleibt der Auslöser im Dunkeln. Es kann sich um mit Dünger und Insektiziden behandelte Früchte handeln. Die Symptome können eine Unverträglichkeit auf diese Stoffe anzeigen.
  3. Wer in der Vergangenheit allergische Immunreaktionen nach dem Konsum von Erdbeeren zeigte, sollte zur wirksamsten Gegenmaßnahme greifen: auf den Genuss verzichten, selbst wenn es schwerfällt. Derartige Reaktionen können durch Wiederholung verstärkt werden.
  4. Wen es akut betrifft, der sollte den Verzehr unverzüglich einstellen. Bei minderen Auswirkungen hilft eine rezeptfreie Salbe aus der Apotheke zur Behandlung der Ausschläge und Tabletten gegen die Schwellungen der Schleimhäute. 
  5. In schwereren Fällen und bei dauerhaften Beschwerden ist die Vorstellung bei einem Arzt, gegebenenfalls dem Notarzt, unerlässlich.

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