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Ernährung nach den fünf Elementen - was ist gemeint?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Eine gesunde Ernährung steht für die meisten Menschen bereits seit Jahrzehnte im Vordergrund.
Es gibt zahlreiche Varianten diese im Alltag umzusetzen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Ernährung nach den fünf Elementen. Sie stammt aus Teilen der Traditionellen Chinesischen Medizin und richtet sich nach den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

  • Durch eine Nutzung von frischen und unterschiedlichen Zutaten, welche sich laut der Ernährungsform in Farbe und Geschmack unterscheiden sollen, wird nachweislich eine Verbesserung der Nährstoffaufnahme herbeigeführt.
  • Negativ ist jedoch zu erwähnen, dass genaue Mengenangaben fehlen. Daher kann es im Einzelfall zu einer Fehlernährung kommen.
  • Kennt man jedoch seinen persönlichen Energiebedarf, dann lässt sich die Ernährung nach den fünf Elementen problemlos in den Alltag einbinden. Sicher benötigt es eine gewisse Routine, um zu lernen, was in dieser Ernährungsform alles zu beachten ist.
  • Hat man sich jedoch einmal eingewöhnt, dann erstellen sich die Menüs fast von selbst.
  • Was zunächst recht abstrakt klingt ist jedoch relativ leicht in der Umsetzung. Dabei wird jedes Element einer Geschmacksrichtung zugeordnet, erst die richtige Zusammenstellung macht ein entsprechendes Menü komplett.
  • Die Einteilung sieht folgendermaßen aus: Dem Element Holz wird der saure Geschmack zugeordnet. Dazu zählen beispielsweise die Lebensmittel Essig, Apfelsinen, Tomaten, Weizen und Huhn. Feuer entspricht dem bitteren Geschmack, wie Rote Bete, Rucola, Roggen oder Schafskäse.

So funktioniert´s

  • Dem Element Erde werden süße Lebensmittel wie Kartoffeln, Mais, Butter, Eier, Rindfleisch und Möhren zugeordnet.
  • Die Geschmacksrichtung scharf zählt zum Element Metall. Hierunter fallen Zwiebeln, Senf und Gänsebraten.
  • Dem Element Wasser wird der salzige Geschmack zugesprochen. Entsprechende Lebensmittel sind Salz, Fisch, Hülsenfrüchte, Oliven und Wasser.
  • Darüber hinaus gibt es in der chinesischen Ernährungslehre zusätzliche Abstufungen der Nahrungsmittel, nämlich heiß, warm, neutral, erfrischend und kalt.
  • Es wird vorausgesetzt, dass die Lebensmittel, welche im Rahmen dieser Ernährungsform genutzt werden, aus der Region des Verbrauchers stammen.
  • Das bedeutet, dass sich die Zusammenstellung der einzelnen Menüs je nach Region des Nutzers von anderen unterscheiden. Ein Europäer isst daher andere Nahrungsmittel als zum Beispiel ein Asiate. Bei der Ernährung nach den fünf Elementen gilt es ein Essen zusammenzustellen, welches auch alle Elemente, also Geschmacksrichtungen, enthält.
  • Zusätzlich sollen die einzelnen Nahrungsmittel auch alle fünf Farben enthalten. Dazu gehören grün, rot, gelb, weiß und blau bzw. schwarz.
  • Nun hat jedoch jeder Mensch andere Essensgewohnheiten. Kinder benötigen mehr Energie als Erwachsene, und Vegetarier oder Veganer sollen in dieser Ernährungsmethode ebenfalls nicht zu kurz kommen.
  • Daher gilt es grundsätzlich Tiefkühlkost zu vermeiden. Vegetariern wird empfohlen, so viele gekochte Speisen wie möglich zu sich zu nehmen. Nur so können diese mit ausreichend Energie versorgt werden.
  • Kinder hingegen sollen eher Lebensmittel des Elements Erde verspeisen. Leistungssportlern sowie Menschen, die körperlich harte Arbeit leisten, wird hauptsächlich der Verzehr von Rohkost empfohlen.
  • Doch auch gekochte Speisen sollten nicht verachtet werden, denn zur Verdauung von Rohkost wird mehr Energie verbraucht. Doch die Ernährungsempfehlungen gehen noch weiter, denn sie richten sich auch nach der jeweiligen Jahreszeit.
  • So sollen kalte Lebensmittel lieber im Sommer verspeist werden, warme Lebensmittel hingegen im Herbst und Winter.

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