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Essensmarken am Oktoberfest München? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
Ein Platz im Festzelt auf dem Münchener Oktoberfest – für manche ist das ein Highlight im Jahr.

Ein Platz in einem Festzelt auf dem Münchener Oktoberfest – für manche ist das ein Highlight im Jahr. Doch wer einen Platz an einem Tisch reserviert, der muss auch Essen und Trinken. Eigentlich sitzt keiner bei der Wiesn da und verweigert den ganzen Tag die Nahrungsaufnahme, schließlich fließt das Bier hier in Strömen und darum geht es vielen Besuchern ja letztlich. Und doch sorgen die Wirte in den Festzelten schon vorher dafür vor, dass auch ja genug gegessen und getrunken wird.

  1. Eins ist von vorne herein klar: Ohne eine Reservierung geht nichts, egal in welchem Wiesenzelt der Besucher Platz nimmt!
  2. Und die Wirte sind nicht von gestern. Sie verlangen bei einer Reservierung, dass eine bestimmte Anzahl von Bier- und Essensmarken abgenommen wird.
  3. Das kann z.B. ein gewisser Wert sein wie Marken in Höhe von 15 Höhe oder wird mit „2 Maß Bier sowie ein halbes Hendl“ angegeben.
  4. Hendl mögen nicht jedermanns Sache sein, Essensmarken braucht man trotzdem!
  5. Komplizierter wird es, wenn der Zeltbesucher zwischendrin mal über die Wiesn schlendern will und darum 2 verschiedene Reservierungszeiten ausmacht.
  6. Dann werden oftmals noch zusätzliche Mindestabnahmen für die Marken fällig. Erst, wenn die Marken bezahlt wurden, wird die Reservierung des Platzes wirklich verbindlich. Und wer danach die Plätze weiterveräußern will, hat Pech. Die Platzreservierung ist nur für denjenigen gültig, der sie getätigt hat, und für dessen Gäste. Versucht man dennoch, sie weiterzugeben oder gar zu verkaufen, kann eine Anzeige drohen!
  7. Manchmal geht die Rechnung nicht auf, sprich: Es bleiben nach dem Ende des Oktoberfests noch Essensmarken übrig.
  8. Ärgern ist da unnötig, denn sie werden nicht automatisch mit dem Ende der Wiesn auch wertlos.
  9. Hier gilt, wie auch für die Biermarken, dass sie nach dem Fest immer noch in den Restaurationen der Betreiber der jeweiligen Festzelte eingelöst werden.
  10. Bei manchen Gaststätten geht dies bis Ende des Monats November, allerdings ist das von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.
  11. Am besten einfach vor Ort im Festzelt nachfragen oder im Internet stöbern!
  12. Auf Seiten wie der von oktoberfest.de gibt es Informationen, wie lange die Gutscheine welches Festzelts bei welcher Gaststätte noch einzulösen sind.

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