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Fast Food in Maßen genießen? – Leben ohne Verzicht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:27
Fast Food heißt ja übersetzt "schnelles Essen" und wir finden zahlreiche Angebote so zu essen im Imbiss oder sogenannten Schnellrestaurants.

Fast Food heißt ja übersetzt "schnelles Essen" und wir finden zahlreiche Angebote so zu essen im Imbiss oder sogenannten Schnellrestaurants. Sie werden schnell zubereitet, oft auch schnell verzehrt und das meist im Gehen oder Stehen. Überwiegend jüngere Kunden bevorzugen diese unkompliziertere Esskultur und verzichten damit auf traditionelle Essriten und Tischmanieren. Ausgangsprodukte dieser Nahrungszubereitungen finden meist an Fritteusen, in Mikrowellen oder Grills statt, wobei es sich um sogenannte Fertigprodukte handelt. Hinter den Anbietern finden wir oft große multinationale Konzerne, die sich in Ketten durch die großen und kleineren Städte ziehen - aber auch Familienbetriebe und selbstständige Einzelunternehmer sind hier zu finden.

Können wir Fast Food in Maßen genießen?

  • Fast Food gehört zu unserem Alltag und ist kaum mehr wegzudenken. Neben Burger, Kebap und der Bratwurst vom Bratwurststand, tut sich ein neuer Trend aus Asien auf. Hier werden gebratene Nudeln, Reis mit Gemüse und Verschiedenes an Fleisch in kleinen Papierboxen zum Mitnehmen angeboten.
  • Beschäftigen wir uns doch mal mit der Frage, ob Fast Food wirklich so schlecht wie sein Ruf ist. Sind Fast-Food-Gerichte ungesunde Fettträger und Kalorienbomben? Laut Marlies Gruber, von "Forum Ernährung heute" heißt es, es kommt immer darauf an, wie viel wir von was essen und wie oft wir das tun.
  • In Maßen gesehen können dann auch Burger und Pommes ihren Platz bei uns bekommen. Insofern hebt sich die Aussage gesund oder ungesund dann auf. Besteht der Burger zum Beispiel aus hochwertigem Rindfleisch, wahlweise Tofu, und wird mit frischem Gemüse und Salat zubereitet, liegt eine absolut gesunde Mahlzeit vor.

Fazit:

  • Die Angebote diverser Fast-Food-Ketten enthalten nun mal viel Fett und sind nicht für einen Snack für zwischendurch zu betrachten, sondern, in einer Kombination mit Pommes und Softdrinks sind sie oft sogar als doppelten Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen anzusehen.
  • Gerade Kinder und Jugendliche neigen zu Burger oder anderes Fast Food und dürfen animiert werden, als Beilage zwischendurch mal keine Pommes zu essen, sondern Gemüse oder Salat. Wir sollten nicht zu streng mit uns und unserem Nachwuchs sein, es ist dann nicht mehr fair, da Fast Food in unserem Alltag seinen festen Platz hat.
  • Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört zwar etwas mehr und wir wissen um die Alternativen, wie "weniger ist mehr" und entscheiden uns auch einfach mal für gebratene Nudeln mit frischem Gemüse oder ein anderes Gericht ohne viel Fett.

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