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Fastenzeit - So bereitet man sich darauf vor?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Planung und Vorbereitung sind sehr wichtig, damit die Fastentage reibungslos ablaufen können.

  • Glaubersalz
  • Obst
  • Gemüse
  • Salat
  • Vollkornreis
  • Mineralwasser
  • Tee
  • Gemüsebrühe

Wichtige Hinweise

  • Bevor Sie mit dem eigentlichen Fasten beginnen, sollten Sie zwei sogenannte Entlastungstage machen. Während dieser Zeit bereiten Sie den Körper auf das Fasten vor und können auch den Darm reinigen.
  • Trinken Sie viel Mineralwasser, Gemüsesäfte und Kräutertees während der ersten zwei Tage. Wenn Sie Glaubersalz nehmen, dann denken Sie daran, dass dies ein abführendes Mittel ist. Verwenden Sie es genauso, wie es auf der Verpackung angegeben ist.
  • Essen Sie in den ersten zwei Tagen viel frisches Obst und Gemüse, aber auch Vollkornreis Magerquark und Müsli. Entziehen Sie dem Körper die bisherigen Nahrungsmittel, und stellen Sie ihn durch viel Flüssigkeit und Gemüsebrühen schon auf die Fastentage ein.
  • Essen Sie bei den Entlastungstagen aber keine großen Mengen, sondern nehmen Sie nur so viel zu sich, dass Sie gerade satt sind. Die letzte Mahlzeit sollten Sie täglich vor 18 Uhr zu sich nehmen.
  • Wenn Sie am dritten Tag mit dem Fasten beginnen, dann nehmen Sie zwar nur flüssige Mahlzeiten zu sich, sollten davon aber mindestens 5 am Tag verzehren.
  • Beginnen Sie den Morgen mit mindestens zwei Tasse Kräutertee oder Früchtetee. Zu Mittag können Sie 250 bis 300 ml Gemüsesaft, Obstsaft oder auch Gemüsebrühe zu sich nehmen.
  • Am Nachmittag trinken Sie wieder einen Kräutertee, und am Abend einen Früchtetee.
  • Über den Tag verteilt müssen Sie neben diesen Flüssigkeiten aber auch noch Mineralwasser trinken. Das sollten mindestens zwei bis drei Liter pro Tag sein, damit der Körper keinen Flüssigkeitsmangel erleidet, und zudem Giftstoffe richtig ausscheiden kann.
  • Wählen Sie für das Fasten am besten Tage aus, an denen Sie keine oder nur sehr wenige Termine haben. Wenn Sie die Fastenkur für drei bis vier Tage gemacht haben, dann werden Sie merken, wie Sie sich langsam besser fühlen. Sie sind viel ausgeschlafener haben einen ganz intensiven Geschmack und sind trotz der weniger Nahrung voller Elan.
  • Das Fasten reinigt den Körper von Schad- und Giftstoffen, und kann daher auch bei der Raucherentwöhnung sehr hilfreich es. Es reinigt den Darm und kann auch sehr gut gegen bereits chronisch gewordene Kopfschmerzen helfen.
  • Aber nicht nur die positiven gesundheitlichen Aspekte stehen im Vordergrund, denn beim Fasten verlieren Sie natürlich auch an Körpergewicht. Wer richtig fastet, viel trinkt und sich von flüssigen Zutaten ernährt, der kann schon nach ein paar Tagen zwei bis drei Kilo leichter sein.
  • Dennoch sollte das Fasten nicht zu lange gemacht werden. Wer sich nach einer Woche rundherum wohl fühlt, der hat sein Ziel erreicht. Generell sollten zwei Wochen jedoch nicht überschritten werden.

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