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Fisch putzen - Eine Anleitung zum Nachmachen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Fische putzen - ein nicht sonderlich beliebtes Thema.

Fische putzen, wer sich damit schon einmal beschäftigt hat, wird vermutlich den Kopf schütteln und zur Packung Fischfilet aus der Tiefkühltruhe greifen. Aber alles nicht so schlimm, wenn ein paar Maßnahmen im Vorfeld ergriffen werden.

Dazu gehört natürlich die Wahl des Fisches. Grundsätzlich ist davon auszugehen, das Salzwasserfische mehr und stärkere Schuppen aufweisen als Süßwasserfische. Das liegt einfach daran, das das Meer den Fisch stärker beansprucht und dieser zu seinem Schutz stärkere Schuppen aufweist. Aber auch hier bestehen natürlich Ausnahmen von der Regel. 

Nehmen wir einfach mal an, dass es sich um eine heimische Regenbogenforelle handelt. 

  • Wurde das Tier in der Fischhandlung erworben, so ist es zumindest schon ausgenommen. Anders verhält es sich bei lebenden Fischen, die zum Beispiel bei örtlichen Züchtern erworben werden. Wer das möchte, kann diese auch selbst ausnehmen. 
  • Aber hier geht es ja um das Fisch putzen oder besser gesagt um das saubere Entfernen der Schuppen. Um zu verhindern, dass die gesamte Küche mit Fischschuppen belegt wird, sollte der Putzvorgang im Waschbecken stattfinden. Am besten das Waschbecken dazu mit etwas Wasser befüllen. Dann am besten ein eher kleines Messer, wie es zum Kartoffelschälen genutzt wird, verwenden. 
  • Den Fisch mit dem Kopf weg vom eigenen Körper schräg nach unten in das Waschbecken halten. Dann mit dem Messer den Fisch vom Schwanzende her in Richtung Kopf bearbeiten. 
  • Nicht zu fest auf die Haut drücken, um diese nicht zu verletzen. Schließlich sollen ja nur die Schuppen entfernt werden. Am besten kurz und schnell über die Fischhaut schaben. Forellen besitzen relativ kleine und recht wenige Schuppen, die sich hauptsächlich an den Seiten der Fische befinden. 
  • Etwas problematisch sind die Schuppen im Bereich der Kiemen, da hier die Haut wenig Widerstand bietet. Den Fisch immer mal wieder ins Wasser tauchen und die gelösten Schuppen abstreifen. 
  • Durch die natürliche Schleimhaut des Fisches haften die teilweise auf dem Fisch. Wie bereits erwähnt, ist die Regenbogenforelle in Sachen Putzen ein sehr dankbarer Fisch. Das liegt auch daran, das die meisten heimischen Forellen aus Zuchtanlagen stammen. 
  • Exotische Salzwasserfische wie etwa ein Steinbeißer benötigen etwas mehr Körperlichen aufwand, da diese fast komplett mit Schuppen belegt sind. Dazu besitzen diese Fische teilweise recht spitze Rückenflossen. Also auch immer etwas Vorsicht walten lassen beim Fische putzen. 

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