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Fugu essen - Ein echter Nervenkitzel?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:09
Der Tropenfisch, der weltweit zu finden ist, ist hoch giftig.

Der Kugelfisch ist eine der größten Spezialitäten, die unsere Küche noch zu bieten hat. Der Tropenfisch ,Fugu, der weltweit zu finden ist, wurde vor allem durch die japanische Küche entdeckt, aber auch zum Mythos erklärt. Das liegt zum Teil auch an seinem zarten Muskelfleisch. Vor allem jedoch daran, dass beim Zubereiten eines Kugelfisches eine genaue Schnittreihenfolge beachtet werden muss. 

  • Fugu essen ist allein dadurch eine Kunst, dass man mit jedem Bissen den Nervenkitzel des plötzlichen Herzstillstandes haben muss. 
  • Der eigentliche Trick beim Zubereiten ist nämlich die Dosierung einer nicht tödlichen Menge Gift auf der Speise, die für leichte Taubheit und angeregte Geisteszustände sorgt. 
  • Selbst für den Handel mit dem Fisch sind spezielle Lizenzen erforderlich, da es sich bei dem Tier um eine potentiell tödliche Gefahr handelt. 
  • Dies wurde vor allem in Japan bereits durch über 400 Todesopfer vor Einführung der Lizenzpflicht verdeutlicht. 
  • Aus diesem Grund haben sich auch andere Nationen verpflichtet, den Konsum zu beschränken, während Fugu essen in den USA zum Beispiel nur in staatlich lizensierten Restaurants erlaubt ist, hat Deutschland ein generelles Importverbot zum Verzehr verhängt. 

Fugu - zum sterben köstlich

Wie man sich auf das Fugu essen vorbereitet

  • Menschen, die Fugu essen, müssen ein hohes Maß an Vertrauen in ihren Koch haben. Dieser darf natürlich nicht gerade erst seine Ausbildung beendet haben, sondern muss sich das Wissen der richtigen Zubereitung über Jahre antrainiert haben. 
  • Wer das Glück hat, in den Genuss dieser Delikatesse zu kommen, geniest meist das Muskelfleisch in dünnen Scheiben aufgeschnitten. Diese Art des Sashimi nutzt die verwertbaren Stellen des Fisches optimal aus und durch den rohen Verzehr bleibt auch der typische Geschmack erhalten. Dieser entfaltet sich am besten mit zwei bis drei hauchdünnen Scheiben gleichzeitig, es wird jedoch genauso häufig eine frittierte oder gebratene Variante des Fisches mit Soyasauce serviert.

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