Foto: Shutterstock.com

Gemüse frisch oder tiefgefroren - Wo liegt genau der Unterschied im Nährwert?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:10
Es ist ein sehr lange existierender Irrglaube, dass das frische Gemüse die gesündere Variante sei.

Es ist ein lange existierender Irrglaube, dass das frische Gemüse die gesündere Variante sei. In vielerlei Hinsicht ist es doch so, dass das frische Gemüse einen sehr langen Weg macht, ehe es auf dem Markt oder im Regal des Supermarktes landet. In der Zwischenzeit wird das Gemüse gelagert und transportiert. Hierbei wird es selbstverständlich gekühlt. Jedoch sei hierbei zu beachten, dass auf diesem Weg wertvolle Vitamine verloren gehen. Das Gemüse, dass nun letzten Endes auch den Weg in unseren Einkaufswagen und zu uns nach Hause findet ist also nun gar nicht mehr so frisch, wie wir uns das wünschen. Das Tiefkühlgemüse hingegen hat einen wesentlich höheren Vitamingehalt, da es nach der Ernte direkt verarbeitet und anschließend Schockgefroren ist. Somit bleiben durch diesen Prozess wertvolle Vitamine erhalten, die unserem scheinbar frischem Gemüse bis zur endgültigen Verarbeitung fehlen.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Tiefkühlgemüse ist in vielerlei Hinsicht besser als sein Ruf. Vitamine bleiben länger erhalten. Das Gemüse ist erntefrisch.
  • Frisches Gemüse hat durch lange Lieferwege wertvolle Vitamine längst verloren und ist längst nicht mehr frisch, wenn es bei uns auf dem Teller landet.
  • Achten Sie deshalb darauf Gemüse nur zur Saison frisch zu kaufen, da sie davon ausgehen können, dass diese kurze Lieferwege hinter sich haben. Meiden Sie Tomaten etc. aus dem Ausland. Diese können nicht mehr frisch sein.
  • Ein geschultes Auge erkennt auch an der Gemüsetheke, wie frisch dieses ist.

Kommentare