Foto: Shutterstock.com

Gesund und lecker: Das geschmackliche Extra mit dem richtigen Kräutermix

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Obwohl jeweils nur in eher kleinen Mengen konsumiert, spielen frische Kräuter in der Küche doch eine große Rolle
Einzeln eingesetzt oder als raffinierter Kräutermix: Mit Kräutern verfeinerte Speisen gewinnen an Geschmack, sie duften köstlich, sehen lecker und appetitanregend aus und liefern zudem eine Vielzahl an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Denn sie enthalten reichlich Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu kommen ungesättigte Fettsäuren, Enzyme und in einigen finden sich sogar pflanzliche Hormone.

 

Durch den Einsatz von Kräutern bzw. einem auf das Gericht abgestimmten Kräutermix, kann außerdem Salz eingespart werden, das zwar lebensnotwendig ist, aber meist in viel zu hoher Dosis in unserem Essen landet.

 

Die Welt der Kräuter ist vielseitig und die Verwendungsmöglichkeiten schier unendlich.

 

Einheimische Kräuterpflanzen, die in keinem Speisplan fehlen sollten

Die Fülle der heimischen Küchenkräuter kann jedem gekochten oder ungekochten Gericht eine ganz persönliche Note geben oder das „Typische“ einer Speise hervor kitzeln. Dazu haben Kräuter praktisch keine Kalorien und sind daher gut für die schlanke Linie.

 

Die Bekanntesten:

Petersilie – dekorativ und vielseitig

  • Ob kraus oder glatt: Petersilie verfeinert Salate, Suppen, gekochtes Gemüse und Soßen. Frittiert ist sie knusprige Beilage zu Käse oder Fisch. Im Kräutermix verstärkt Petersilie Würzkraft und Geschmack anderer Kräuter. Ihr hoher Gehalt an den Vitaminen C und E stärken und schützen das Immunsystem.

 

Schnittlauch – mit zartem Zwiebelgeschmack

  • Sein feinwürziger Geschmack passt besonders gut zu Eierspeisen, in Quark- oder Joghurtspeisen und natürlich in alle Salate sowie zu den meisten Gemüsegerichten. Suppen erhalten durch Schnittlauch nicht nur eine schöne Optik, sondern auch ein frisches Aroma. Sein Vitamin A schützt die Schleimhäute und ist gut für eine schöne Haut.

 

Majoran – herzhaft-aromatisch

  • Hackbraten, Leberwurst und Bratkartoffeln – ohne Majoran schmecken sie nur halb so lecker. Kürbis und Paprika erhalten durch ihn eine besondere Note, ebenso Spaghettigerichte oder Pizza (hier als Oreganum bekannt). Majoran macht Fettes bekömmlicher.

 

Wenn es mediterran werden soll

Längst auch bei uns bekannt und angebaut, stammen einige Kräuter ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und geben auch heute noch jedem Gericht den typisch mediterranen Geschmack. Die meistgenutzten Vertreter sind:

 

Basilikum – der Inbegriff Italiens

  • Jeder kennt Basilikum im Zusammenspiel mit Tomaten und Mozzarella, der typischen italienischen Vorspeise. Doch nicht nur zur Tomate, sondern auch zu Eiern, Pilzen, Nudelgerichten und Salaten passt er vorzüglich. Basilikum sollte überwiegend frisch verwendet werden, langes Kochen zerstört die wertvollen Inhaltsstoffe. Das Kraut wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd.

 

 

Rosmarin – ein Muss in jedem Kräutermix

  • Das hitzeliebende Gewürzkraut wird traditionell für Lammgerichte benutzt. Aber auch andere Fleischgerichte und Fisch mögen das leicht harzig-herbe Aroma. Der angenehme Duft wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem. Zudem gilt Rosmarin als entzündungshemmend.

 

 

Thymian – kleine Blättchen mit starkem Aroma

  • Thymian sollte wegen seines kräftigen Geschmacks in Maßen zu Fleisch- und Fischgerichten, zu Kräutersoßen und Suppen verwendet werden. Ganz fein gehackt schmeckt er lecker zu Butterkarotten oder auf Kartoffelpüree. Im Essen wirkt Thymian verdauungsfördernd. Man nutzt seine wirksamen ätherischen Öle aber auch in Teemischungen bei Atemwegsinfektionen.

 

Und noch mehr Benefits für die Gesundheit...

Sie fehlen in keinem Heilkräutergarten, denn sie dienen in besonderem Maße der Gesundheit. Zugleich sind sie aber köstliche Geschmacksträger in unseren Speisen und Tees:

 

Salbei – blutreinigend und verdauungsfördernd

  • Die leicht pfeffrig-bittere Geschmacksnote des Salbeis passt zu Ente, Schweinebraten und in Eintopf. In einer Butter-Olivenöl-Mischung ausgebraten ist er eine köstliche Ergänzung zu Nudeln und Fisch. In der Heilkunde wird er auch bei Atemwegserkrankungen und zur Stärkung der Abwehrkräfte genutzt.

 

(Pfeffer-) Minze – gegen Magen-Darm-Beschwerden

  • Es gibt viele verschiedene Minzearten, die als Gewürz eine Rolle spielen: Grüne Minze, Pfefferminze, Orangen-, Apfel-, Basilikum- oder sogar Schokominze. Die ätherischen Öle Menthol und Eucalyptol geben den frischen, unverwechselbaren Geschmack, der Obstsalate, Säfte und Sorbets zu einer kühl anmutenden Köstlichkeit an heißen Sommertagen machen. Auch in Erbsengerichten und Soße zu Lamm schmeckt Minze phantastisch.

Kommentare