Foto: Shutterstock.com

Gute und schlechte Kohlenhydrate - Was ist der Unterschied?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
In jeden Nahrungsmittel und somit in fast jeder Mahlzeit befinden sich Kohlenhydrate.

In jeden Nahrungsmittel und somit in jeder Mahlzeit befinden sich Kohlenhydrate. Sie sind echte Energielieferanten, das heißt, sie machen den größten Anteil in unseren Essen aus und sind lebensnotwendig. Sie werden als komplexe Form der Kohlenhydrate definiert. Vor allem sind sie in den Nahrungsmittel zu finden, die den größten Anteil an Ballaststoffen, Mineralstoffe und viel Vitamine enthalten.

Gute und schlechte Kohlenhydrate

Gute Kohlenhydrate:

  • Die Nahrungsmittel sind zum größten Teil in ihrem biologischen Zustand belassen, darum werden die guten Kohlenhydrate langsam und schrittweise abgebaut und halten somit die Beanspruchung des Blutzuckerspiegels minimal. In Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Linsen und Bohnen sind diese enthalten.
  • Die Art von Ernährung ist kalorienarm und hat einen weiteren positiven Effekt, da sie das körpereigene Serotonin beleben. Du hast ein vermindertes Hungergefühl und bist insgesamt glücklicher.
  • Das kommt daher, das die komplexen Kohlenhydrate aufgrund ihrer Zusammensetzung sehr langsam abgebaut werden und nebenbei den Organismus kontinuierlich Energie verschaffen. Der Blutzuckerspiegel bleibt somit beständig und verhindert ein Zusammenbrechen des gesamten Organismus.


Schlechte Kohlenhydrate:

  • Schlechte Kohlenhydrate sind in Lebensmittel zu finden, wo die natürlichen Bestandteile und gute Ballaststoffe bereits abgetragen sind. Ersatzweise wird den Lebensmittel Zusatzstoffe wie künstliche Aromen und Farbstoffe zugesetzt. Die Aufnahme wirkt auf den Körper wie eine Versorgung mit reinen Zucker, somit wird der Blutzuckerspiegel extrem in Mitleidenschaft gezogen.
  • Das führt wiederum dazu, dass lebensgefährlichen Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten entstehen. Folgende Lebensmittel enthalten schlechte, einfache Kohlenhydrate: Nudeln, weißes Brot, Kuchen, Reis, Marmeladen, weißer Zucker sowie Softdrinks. Sie enthalten viel leere Kalorien und du verspürst schnell wieder Hunger.
  • Der Körper hat sehr viel mehr Arbeit und es kommt oft zu Unregelmäßigkeiten des Blutzuckerspiegels. Dabei kann es zur Fehlreaktion der Insulinproduktion kommen.


Gesunde Ernährung:

  • Wähle in deiner Ernährung Lebensmittel, die eine konstante Sättigung versprechen. Dazu gehört ausreichend Gemüse, Obst und Vollkornprodukte mit braunen Zucker.
  • Als Zwischenmahlzeit sind Nüsse mit gesunden Zuckeraustauschstoffen zu empfehlen. Verzichte auf alle hellen Backwaren und Dressings und verwende am besten Rosinen und Honig, denn diese enthalten viele natürliche Zuckerstoffe. Bereite dir das Essen immer selbst zu und verzichte auf Fertigprodukte.
  • Außerdem solltest du möglichst viel unverarbeitete Lebensmittel essen. Mach dir klar, das du nicht auf weiße Lebensmittel verzichten musst, die Menge macht es. Je mehr gute Kohlenhydrate du verzerrst, umso vitaler und leistungsfähiger wirst du insgesamt und dein Körper wird es dir danken.

Kommentare