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Guter Rotwein: Welche Top-Sorten sind trocken?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:35
Ein guter Rotwein soll trocken sein - ein Laie wird sich sicherlich fragen, wie man den dann trinken soll.
Der Kenner des Weins hingegen weiß, dass das Prädikat "trocken" bei Weinen bedeutet, dass der Zuckergehalt unter 9 g/l liegt. Welche Rotweine dieses Prädikat verdienen, verrät dieser Artikel.

Wie entsteht der Rotwein?

Ein Rotwein wird aus roten Trauben gekeltert - dies leuchtet jedem Liebhaber des Weins ein. Aber dies allein genügt nicht. Ein weiterer Unterschied zwischen Weiß- und Rotweinen ist, dass bei Letzterem die Traube mit Schale und Kernen gemostet wird, wogegen für Weißweine und Weißherbste nur der Saft der Reben verwendet wird. Mehr über die Herstellung von Wein erfährst du unter http://www.dieweinexperten.de. Der Rotwein bekommt also seine Farbe aus den Schalen und Kernen der Rebe. Aber in den Schalen und Kernen steckt noch mehr. Durch sie sind in diesem edlen Getränk auch Polyphenole enthalten, die Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen. Es wird auch empfohlen, den Abend mit einem Glas Rotwein ausklingen zu lassen, denn er erleichtert das Einschlafen.

Rebsorten zur Herstellung von Rotwein

Obwohl es weltweit ca. 20 000 Rebsorten gibt, wird guter Rotwein in Deutschland meist aus folgenden Traubensorten hergestellt:

  • Schwarzriesling
  • Spätburgunder
  • Dornfelder
  • Portugieser
  • Trollinger
  • Lemberger

 

Welche Rotweine sind trocken?

Um einen trockenen Wein zu bekommen, ist es wichtig, dass er, nachdem der Zucker in Alkohol umgewandelt wurde, nur noch einen geringen Restzucker enthält und gut durchgegoren ist. Die Trauben Dornfelder, Schwarzriesling und Spätburgunder werden bei uns vornehmlich in Süddeutschland angebaut und eignen sich besonders, als trockene Weine ausgebaut zu werden. Aber wie soll ein Laie feststellen, ob der Wein trocken ist? Schließlich kann man im Supermarkt keine Weinprobe machen. Glücklicherweise werden diese Angaben vom Hersteller auf das Flaschenetikett gedruckt. Dennoch lohnt es sich für jeden Weintrinker, seine Lieblingsweine durch Probieren zu finden. Nur so findet man heraus, welcher Wein zu welchem Essen, welcher Gelegenheit oder zu welcher Jahreszeit passt. Wichtig hierbei ist es, beim Lesen des Flaschenetiketts nicht nur auf die Anbauregion zu achten, sondern vor allem auf die Rebsorte.

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