Foto: Shutterstock.com

Hibiskustee selber machen? - So wird's gemacht

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
Das duftende Getränk selber herstellen ist ganz einfach. Oder doch nicht?

Leckeren Hibikustee kennt man aus Jamiaca oder Nordafrika, oder aus Omas Hausapotheke, in der er unter dem Namen Malventee seine Dienste tat. Das duftende Getränk selber herstellen ist ganz einfach. Oder doch nicht?

  1. Eine Handvoll Blüten gibst Du in eine Teekanne, übergießt sie mit kochendem Wasser, lässt das Gebräu 10 Minuten ziehen, fügst nach Geschmack Zucker oder Honig hinzu, fertig.
  2. Der tiefrote Tee schmeckt auch eisgekühlt sehr gut, und im Winter kannst Du experimentieren. Kräuter und Gewürze wie Minze, Orangenschalen, Zimt etc. passen sehr gut, mit „Schuss" lässt sich ein wärmender Punsch bereiten.
  3. Nun der Haken: Hibiskus, (deutsch: Eibisch) gehört zu den Malvengewächsen und bringt bis zu 15 cm große, trichterförmige Blüten hervor.
  4. Zur Teebereitung ist nur wilder Hibiskus geeignet, bzw die Gattung Hibiscus sabdariffa, auch Afrikanische Malve genannt.
  5. Da diese Hibiskusgattung hauptsächlich in den Tropen heimisch ist, und wilde Arten a) selten und b) möglicherweise belastet sind, werden Sammler sich hierzulande möglicherweise schwer tun, und verlegen die Jagd in eine Apotheke oder Drogerie, wo man fix und fertig getrockneten und gereinigten Hibiskus lose erstehen kann.
  6. Zubereitung siehe oben.
  7. Dem Hibiskus werden allerlei medizinische Wirkungen nachgesagt, er wirkt harntreibend und abführend (willst Du ihn immernoch selbermachen?)
  8. Soll gegen Bluthochdruck helfen, erfrischt bei Fieber und Hitze, regt Galle und Leber an hilft so beim Entgiften, beruhigt und stabilisiert den Kreislauf.
  9. Schwangere sollten keinen HIbiskustee trinken, da er angeblich wehenfördernd wirken kann.

Kommentare