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Hollunderblütensirup selbst ansetzen? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
Es ist immer wieder ein ganz besonderer Genuss, Holunderblütensirup zu genießen.
Dabei gibt es unterschiedlichste Anlässe, zu denen der süße Saft aus den kleinen weißen Blüten serviert werden kann. Nicht nur, um die Symptome einer Erkältung oder einer Grippe einzudämmen, sondern auch als süßes Highlight in einem Glas Champagner, Sekt oder Mineralwasser bietet sich Holunderblütensirup geradezu an. Insbesondere als leckere "Dreingabe" in Pudding, Quarkspeisen, Babybrei, als Süßungsmittel für Tees, Cocktails und und und.... Der Kreativität sind in diesem Zusammenhang wahrlich keine Grenzen gesetzt.

  • Wenn man die Holunderblüten sammelt, sollten diese nicht unbedingt an Straßenrändern gepflückt werden, an denen viele Autos vorbeifahren. Denn Autoabgase und gefährlichen Schadstoffe möchte man schließlich bestimmt nicht mittrinken....
  • Wichtig ist es im Übrigen auch, darauf zu achten, dass Insekten, die sich in den Blüten verstecken, möglichst vor Ort abgeschüttelt bzw. entfernt werden.
  • Wer die Holunderblüten lieber nicht selbst sammeln möchte, hat selbstverständlich auch im Lebensmittelmarkt oder auf dem Wochenmarkt die Gelegenheit, die kleinen Blüten zu kaufen.

Um den köstlichen und zugleich auch sehr gesunden Holunderblütensirup zuzubereiten, braucht es nurmehr ein paar Dinge:

  • etwa 30 große Holunderblüten, die natürlich am besten "in Eigenregie" gepflückt werden. Die gibt es ja zu Hauf an Straßenrändern, im Wald, in Gärten oder in Parks.
  • 2 Liter Wasser
  • 3 kg Zucker
  • 100 g Zitronensäure
  • 3 Bio-Zitronen

 

 

 

 

 

  1. Im ersten Schritt werden die Holunderblüten "präpariert". Das heißt, dass ihre Stängel ganz kurz angeschnitten werden. Bitte die Blüten nicht waschen!
  2. Nun wird das Wasser zum Kochen gebracht. Danach lässt man es ein wenig abkühlen und löst dann den Zucker darin auf. Hinzu kommt die Zitronensäure. Im Anschluss daran werden die in Scheiben geschnittenen Bio-Zitronen sowie die Holunderblüten dem Wasser zugegeben.
  3. Danach heißt es: Warten. Das Ganze muss nämlich nun mindestens zwei Tage lang kühl und an einem möglichst dunklen Ort gelagert werden. Allerdings sollte man nicht vergessen, den Sud morgens und abends je einmal kräftig durchzurühren.
  4. Nach dieser Zeit kann damit begonnen werden, Glasflaschen (mit Schraub- oder Drehverschlüssen) sehr heiß (!) auszuspülen. Sobald diese Behältnisse entsprechend vorbereitet sind, geht es "ans Eingemachte": Nun nämlich gießt man den Holunderblütensirup durch ein möglichst feines Sieb (alternativ genügt auch ein sauberes Küchentuch) und füllt die Flüssigkeit dann in die Glasflaschen ab. Gut verschließen! Der fertige Sirup ist von nun an für mehrere Wochen haltbar, sofern er auch weiterhin kühl und dunkel gelagert wird.

 

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