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Holunderblütentee selber machen? - So gelingt's

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Die Holunderblüte ist ein wahres Wunder der Natur, wenn es um die Behebung von Krankheiten geht.
Holunderblütentee hilft, richtig zubereitet, vor allem bei Halsschmerzen und Beschwerden der oberen Atemwege, aber auch bei Ohren-, Zahn- und Kopfschmerzen. Durch seine beruhigende Wirkung hilft der Tee bei Schlafstörungen und stabilisiert Kreislauf und Verdauung. Doch wie wird dieses Wundermittel hergestellt?

Für eine Tasse frischen Holunderblütentee:

  • 2 EL getrocknete Holunderblüten ohne Stiel
  • 150 ml siedend heißes Wasser

  1. Die getrockneten Holunderlüten mit dem siedend heißen Wasser übergießen
  2. Anschließend 10 Minuten ziehen lassen
  3. Die Mischung durch ein Haarsieb geben
  4. Mehrmals täglich eine Tasche frisch zubereiteten Holunderblütentee zu sich nehmen

Anwendungsmöglichkeiten

  1. Zur Fiebersenkung den Schwitztee heiß und ungesüßt einnehmen.
  2. Den Tee bei Erkältungen mehrmals täglich zu sich nehmen.
  3. Zur Stärkung der Abwehrkräfte ein bis zwei Tassen des Tees, gegebenfalls mit etwas Honig gesüßt, zu sich nehmen.
  4. Bei Prellungen und anderen stumpfen Verletzungen aus dem Tee eine Kompresse bereiten. Dazu wird der Tee mit der doppelten Menge Holunderblüten hergestellt und nach dem Abkühlen auf ein Baumwolltuch gegeben, welches anschließend auf die betroffene Stelle aufgelegt wird. Dieses Verfahren wird so lang wiederholt, bis eine Besserung der Wunde eintritt.
  5. Bei Erkrankungen der oberen Atemwege sollte eine größere Menge des Tees zubereitet und deren Dampf anschließend zum Inhalieren genutzt werden. Dies wirkt schleimlösend.

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