Foto: Shutterstock.com

Kaffeesorten: Was ist der Unterschied zwischen Arabica und Robusta?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Die Kaffeebohne ist eigentlich keine Bohne.
Sondern eine Steinfrucht. Jedenfalls erfreut sie sich aber großer Beliebtheit und viele Menschen schätzen den Kaffeegenuss. Auch für die 'ermunternde' Wirkung ist Kaffee natürlich bekannt - Kaffebohnen enthalten bis zu 2,5 Prozent Koffein.

 

Doch welche Sorten der Kaffeebohne gibt es eigentlich? Im nachfolgenden Beitrag wollen wir uns dieser Frage annehmen und außerdem einiges zu Qualität und Verwendung der Kaffeesorten berichten.

Quick-Facts

  • Es gibt über vierzig verschiedene Kaffeesorten.
  • De facto werden im Handel aber nur Arabica und Robusta vertrieben.
  • Arabica ist die wohl für den Welthandel bedeutungsvollste Kaffeesorte. Der Anteil am Handel beträgt 60 Prozent und die Arabica-Bohne gilt als qualitativ hochwertig.
  • Robusta ist allerdings ertragreicher und widerstandsfähiger. Robusta ist als Zusatz gängig und sorgt im Espresso für die charakterstische Crema.
  • Weitere nennenswerte Sorten wären Coffea excelsa sowie Coffea liberica. Allerdings sind auch diese im Vergleich zu Arabica und Robusta relativ unbedeutend.

Worin unterscheiden sich Arabica und Robusta?

  • Arabica ist eher säurebtont und hat wenig Bitterstoffe, dafür aber auch speziellere Geschmacksnuancen. Er gilt außerdem als leichter verträglich.
  • Diese gelten als 'fruchtig' und feinschmeckend.
  • Charkateristisch ist auch die deutlich hellere Crema.
  • Robusta hingegen hat weniger Säure. Grund ist vor allem die längere Röstungsdauer, was den Säureanteil reduziert.
  • Die Robusta-Sorte schmeckt bitte. Qualitativ hochwertiger Robusta-Kaffee erinnert oft an den Geschmack von Bittschokolade.
  • Arabica-Kaffee gilt als der hochwertigere weil bekömmlicher; im Endeffekt ist aber immer der persönliche Geschmack bzw. die eigene Vorliebe dafür verantwortlich, für welches Mischungsverhältnis man sich entscheidet.

Kommentare