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Kaugummi selbst machen? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Mit den richtigen Zutaten aus der Apotheke lässt sich Kaugummi zu Hause herstellen.

Verkauft wurde der erste Kaugummi, der damals noch völlig ohne Geschmack war, 1871 in New Jersey. So wie die hier genannte Variante, bestanden die Kaugummikugeln ebenfalls aus Chicle, dem Saft des Breiapfelbaumes. Macht man Kaugummi selber, dann ist das zwar etwas anstrengend, aber man kann sich jede beliebige Geschmacksrichtung machen, die im Handel nicht erhältlich ist.

  • 400 Gramm Chicle
  • 1200 Gramm Zucker ( oder Xylit)
  • Ätherische Öle für den Geschmack (ca. 1-3 Gramm pro 400 Gramm Chicle)
  • Kochtopf
  • Kochlöffel
  • Nudelholz
  • Scharfes Messer

Zubereitung

  • Damit Sie aus den Zutaten Kaugummi herstellen können, müssen Sie zuerst die Grundmasse, das Chicle, in einem Topf auf ungefähr 60 Grad erhitzen. Chicle ist der Saft der meist vom Breiapfelbaum gewonnen wird, und somit ein reines Naturprodukt.
  • Hat die Masse die richtige Temperatur, dann geben Sie wahlweise den Zucker oder das Xylit dazu. Mögen Sie die Kaugummis etwas weniger süß, dann verringern Sie die Zuckermenge ganz einfach. Im Handel zu kaufende Kaugummis bestehen durchschnittlich zu 70% aus Zucker.
  • Haben sich die Zutaten gut vermischt und der Zucker ist aufgelöst, dann müssen Sie alles noch einmal gut miteinander vermischen. Erst dann geben Sie die Öle für den Geschmack dazu. Sie können Pfefferminzöl, Orangenöl, Zimt oder auch jede andere Geschmacksrichtung verwenden.
  • Soll der Kaugummi noch Farbe bekommen, dann verwenden Sie zusätzlich etwas Lebensmittelfarbe, die Sie als Pulver im Handel zu kaufen bekommen.
  • Damit die Masse jetzt die typische Form bekommt, geben Sie Zucker auf die Arbeitsplatte oder auf ein großes Blech. Geben Sie die Kaugummimasse dann auf den Zucker, und rollen Sie diese so flach wie einen normalen Kaugummi aus.
  • Mit einem scharfen Messer können Sie dann daraus Streifen schneiden, und haben so zum ersten Mal selber Kaugummi hergestellt. Geht das Schneiden zu schwer, dann geben Sie die ausgerollte Masse kurz in das Gefrierfach. In gefrorenem Zustand wird sich diese dann leichter schneiden lassen.
  • Sie müssen aber keine Streifen schneiden, sondern können aus der Masse auch kleine Kugeln formen, oder kleine längliche Rollen daraus formen. Falls Sie kleine Formen für Plätzchen haben, dann können Sie auch diese nutzen, und damit Motive aus der Kaugummimasse ausstechen.
  • Wenn Sie nicht nur eine, sondern direkt mehrere verschiedene Geschmacksrichtungen selber machen möchten, dann denken Sie daran, die Masse zu teilen, bevor Sie die ätherischen Öle dazugeben. Denn so können Sie dann jeden Teil mit einem anderen Geschmack versehen, und auf einmal viele verschiedene Kaugummis selber machen.
  • Bewahren Sie die fertigen Kaugummis dann in Butterbrotpapier verpackt in einem gut verschließbaren Gefäß auf. Gut geeignet sind leere Marmeladengläser oder Gläser zum Einkochen die sich gut verschließen lassen.

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