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Letztes Update am 13.04.2016, 09:41
In den Regalen der Lebensmittelgeschäfte finden sich auch vegane Köstlichkeiten.

Kekse, Schokolade, Kau- und Fruchtgummi, Zucker und Co. gehören zum Speiseplan vieler Menschen wie das Amen im Gebet. 99 Prozent der Österreicher naschen laut einer Umfrage des Institutes mindtake gerne. Wer sich der veganen Kost verschrieben hat, bleibt oftmals nicht weniger vom süßen Gusto verschont. Hier gibt es gute Nachrichten, denn auch Veganer dürfen naschen. Und müssen dabei oftmals nicht einmal zu speziell hergestellten Produkten greifen.

Veganes im Regal

Denn in den heimischen Geschäftsregalen finden sich viele süße Köstlichkeiten, die auch von Veganern genossen werden könnten - ganz ohne schlechtes Gewissen. Zumindest, was die fehlenden tierischen Inhaltsstoffe betrifft. Eine große Bandbreite an Naschereien bietet etwa die Firma Manner. Neapolitaner und Zitronen Schnitten, Eiswaffeln, Lebkuchen, Waffeltüten und vieles mehr kann hier ohne Bedenken gekauft werden. Die „dunkle Nougat“ und „Nirwana Noir“ von den Marken Vivani und Rapunzel sollten sich vegane Schokolade-Tiger gut merken. Grundsätzlich sind Schokoladen mit einem Kakaogehalt von bis zu 99 Prozent vegan. Wer den absoluten Schoko-Genuss gerne mit Marzipan veredeln möchte, kann beispielsweise zu Ritter Sport Marzipan greifen. Auch die Marke Alnatura bietet Schokolade-Marzipan- sowie Müsli-Riegel an. Freunde des Apfelstrudels sind mit Coppenrath & Wiese gut beraten.

Süß-sauer gefällig?

Fruchtgummis sind mittlerweile ebenso häufig ohne Gelatine und stattdessen mit dem Geliermittel Pektin erhältlich. Auch Haribo schafft mit den Pasta-Frutta- und Sour-Snup-Serien vegane Alternativen im süß-sauren Naschsegment. Gelee-Früchte von Katjes oder Fruchtgummi von Trolli können ebenfalls sorglos genossen werden. Wer gerne Salziges knabbert, kann zu Popcorn von Chio, Chips von Funny Frisch, K-Classic, Lorenz, Pringles und den dazu gehörigen Dips von Chio greifen.

 

Für tierleidfreien Genuss sollten Veganer immer zu Produkten ohne Molke-, Milchpulver oder Lecithin greifen. Schwieriger wird es beispielsweise beim Begriff „Milchsäure“. Denn diese ist nicht ausschließlich in Tiermilch, sondern etwa auch in Sauerkraut enthalten. In den meisten Fällen ist Milchsäure vegan. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann auf vegane Kennzeichnungen der „European Vegetarian Union“ achten.

 

Neben dem ständig wachsenden Süßigkeiten-Angebot für vegan lebende Menschen, finden sich auch im „herkömmlichen“ Süßwaren-Regal unzählige Snacks, die Veganer naschen können. Denn Veganismus ist nicht gleichbedeutend mit Verzicht.

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