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Ostereier mit Lebensmitteln färben? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Die Ostertage beginnen und was darf dabei auf einem fröhlich gedeckten Ostertisch nicht fehlen.
Natürlich ein Teller mit bunten Eiern in sämtlichen Frühlingsfarben. Diese kann man entweder chemisch gefärbt im Supermarkt erwerben, mit spezieller Eierfarbe verzieren oder man probiert in diesem Jahr einmal etwas ganz Besonderes, Individuelles und vor allem vollkommen Natürliches: Eier färben mit Lebensmitteln. Besonders geeignet, wenn man gemeinsam mit Kindern die Osterdekoration herstellen und/oder dabei komplett auf Giftstoffe verzichten möchte.

Zum einen benötigt man weiße Eier. Diese eignen sich am besten für die natürliche Färbetechnik, da die Deckkraft von Lebensmittelfarben nicht ganz so stark ist wie die von chemisch hergestellten Farben. Die Wirkung entfaltet sich auf weißem Untergrund am deutlichsten.
Des Weiteren bedarf es für die folgenden Farben die jeweils nachstehend aufgeführten Lebensmittel:

  • Rot: Rote Beete
  • Blau: Blaubeeren
  • Lila: Rotkohl
  • Grün: Petersilie
  • Braun: schwarzer Tee
  • Gelb: Zwiebelschalen und Kurkuma

  1. Für jede Farbe einen Sud herstellen aus 1/2 Liter Wasser, 2 Esslöffeln Essig und 250 Gramm der jeweiligen Färbezutat
  2. Außnahme: für die braune Farbe 5 Schwarzteebeutel auf einen halben Liter, für die gelbe Farbe 10 Gramm des Kurkumagewürzes in den Zwiebelsud geben.
  3. Den hergestellten Sud mindestens 30 Minuten einkochen.
  4. Die Eier gründlich mit Essig abreiben, damit die Schale sauber ist und die Farbe bestmöglich aufnimmt. 
  5. Die Eier in dem Farbsud mindestens 10 Minuten kochen
  6. Abkühlen lassen - jetzt halten sich die Eier im Kühlschrank zwei Wochen und verschönern die Frühlingsdekoration zu Ostern.

 

  • Tipp 1: Natürlich lassen sich auch ausgeblasene Eier färben, sie sind beim Kochen nur empfindlicher gegen Bruch.
  • Tipp 2: Steckt man die Eier vor dem Färben in eine Nylonsocke, ergibt sich ein spannend marmoriertes Farbmuster.
  • Tipp 3: Auch an Ostern nicht vergessen, wo die Eier herkommen und darauf achten, dass sie nicht von Hühnern aus Massentierhaltung stammen.

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