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Pasta selber machen? - Ein Rezept zum Nachkochen

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Nudeln oder – wie der Italienexperte sagt – Pasta mag so ziemlich jeder.
Frisch zubereitet schmecken sie noch mal so gut. Warum machst Du sie also nicht mal selbst, anstatt einfach eine Packung aufzureißen? Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Nudelteig, der mit Eiern zubereitet wird oder ohne. Hier folgt die Variante mit Eiern. Dieses Rezept ergibt etwa 375 g Teig und reicht als Hauptgericht mit entsprechender Sauce gut für zwei Personen.

  • 200 g Weizenmehl
  • 3 Eier, leicht aufgeschlagen
  • 1 EL gutes Olivenöl
  • ½ TL Salz
  • Nudelmaschine oder Teigrolle

Der Teig

  1. Zuerst gibst du das Mehl auf eine Arbeitsfläche oder ein großes Holzbrett.
  2. In die Mitte drückst du eine Mulde.
  3. In der Mulde vermischt du die Eier, das Öl und das Salz.
  4. Dann arbeitest du vom Rand her mit den Fingerspitzen Mehl in die flüssige Masse, bis ein fester Teig entsteht.
  5. Anschließend knetest du so lange, bis sich der Teig elastisch anfühlt und etwas glänzt. Eventuell kannst du mehr Mehl zugeben.
  6. Nun hast du die Qual der Wahl. Was für Pasta möchtest du essen? Spaghetti oder Tagliatelle oder Ravioli oder oder oder …
  7. Wenn du eine Nudelmaschine hast, sind Spaghetti kein Problem. Sie mit der Hand zu schneiden, dürfte schwierig werden. Deshalb sei dir für den Anfang empfohlen, einfache Tagliatelle zuzubereiten, also Bandnudeln.


Zubereitung von Tagliatelle

  1. Mache aus dem Teigkloß drei Teile.
  2. Rolle sie nacheinander mit dem Nudelholz flach aus (auf etwa 1 mm Dicke).
  3. Schneide die Teigplatten mit einem scharfen Messer in Streifen von 1 cm Breite.
  4. Bringe in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Es sollte sprudeln, bevor du die Nudeln hineingibst.
  5. Koche die Nudeln, bis sie al dente, d.h. bissfest sind. Am Besten probierst du zwischendurch ein paar Mal den Gargrad. Je nachdem, wie dick du deinen Teig ausgerollt hast, verkürzt oder verlängert sich die Kochzeit.
  6. Und fertig. Ist doch gar nicht so schwierig. Jetzt fehlt noch eine gute Sauce und/oder entsprechende Beilagen. Lass deiner Fantasie freien Lauf. Mit Pasta kannst du fast alles kombinieren.

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