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Rosmarintee: Wohlbefinden aus der Natur

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Die Rosmarin-Pflanze stammt ursprünglich aus dem mediterranen Raum.
Seit alters her wurde sie in vielen Kulturen als Duftplanze, in der Küche als Würzmittel und in der Heilkunde therapeutisch eingesetzt. Gut für das Wohlbefinden ist Tee mit Rosmarin

Beschwerden lindernde Wirkungen

  • Kreislauf anregend
  • erwärmend
  • harntreibend
  • antiseptisch und antimykotisch
  • Gehirnstimulierend
  • Achtung: nicht für Schwangere geeignet

Rosmarintee – fördert das Wohlbefinden und lindert Beschwerden

Von den verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten, zu denen Rosmarin eingesetzt wird, ist die Zubereitung als Tee eine der gebräuchlichsten. Dieser Tee ist besonders bei Schwächezuständen älterer und ganz junger Menschen ein wirksames Hilfsmittel, um schnell wieder zu Wohlbefinden zu gelangen. 

Besonders hilfreich ist der Tee bei niedrigem Blutdruck und bei Blähungen. Die erwärmende Wirkung regt die Blutzirkulation an und fördert die Darmaktivitäten. Die mit der Erwärmung verbundene Kreislaufanregung kann Beschwerden lindern, die durch niedrigen Blutdruck entstanden sind. Auch Kopfschmerzen können gelindert werden und durch den erhöhten Vitamin C Gehalt ist ein Einsatz bei Erkältungen empfehlenswert.

Der Tee aus Rosmarinblättern wirkt sich auch positiv auf den Appetit aus und wirkt harntreibend. Die stark wärmende Wirkung auf den Unterleib hat allerdings zur Folge, dass Schwangere diesen Tee auf keinen Fall zu sich nehmen sollten!

Durch die antiseptische und antimykotische Wirkung empfielt sich das Trinken des Tees bei entzündlichen Prozessen im Magen-/Darmtrakt und bei Darmpilz. Überhaupt wird das Verdauungssystem positiv von diesem Tee profitieren, denn er wirkt auch auf die Leber aktivierend und galletreibend. Bei Übergewicht ist ebenfalls eine unterstützende Wirkung zu verzeichnen.

Die im Rosmarintee enthaltenen Antioxydantien wirken auf das gesamte Körpersystem entschlackend und entgiftend, daher wirkt er auch in der Rheuma- und Gichttherapie unterstützend.

Die Inhaltstoffe von Rosmarin wirken Leistungssteigernd auf die Gehirnaktivitäten! Das war bereits im antiken Rom und in Griechenland bekannt. Bei Demenzerkrankungen ist daher das Trinken des Tees aus Rosmarinblättern ebenfalls eine wichtige Unterstützung in der Therapie. Ohne Koffein ist Rosmarin in der Lage, die Blutzirkulation im Gehirn anzuregen. 

Anregend und beruhigend – je nach Bedarf und Einsatz!
Der Tee aus Rosmarinblättern hat sowohl anregende wie auch beruhigende Wirkung. Er kann sehr hilfreich bei Stressbewältigung, Angstzuständen und allgemeiner Unruhe wirken. Auch auf verspannte Muskeln wirkt Rosmarintee entspannend! Daher bietet sich auch der Einsatz bei Asthma an, denn hier liegt die Ursache häufig in verspannter Atemmuskulatur. 

Die Zubereitung des Tees

  1. Pro Portion 1 Teelöffel getrocknete Rosmarinblätter oder 6 frische Rosmarinnadeln
  2. Ein ¼ Liter kochendes Wasser vorbereiten.
  3. Die Rosmarinblätter mit dem kochenden Wasser aufgießen.
  4. Zugedeckt 15 Minuten ziehen lassen.
  5. Morgens und abends zu sich nehmen. Am Abend nicht vor dem Schlafengehen, denn das Einschlafen könnte durch die anregende Wirkung erschwert werden!

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