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Schadstoffspuren im Fisch - Wissenswertes

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Fisch gilt als ein sehr gesundes Lebensmittel. Er ist mager, die meisten sind nicht übermäßig und ungesund fett.

Fisch gilt als ein sehr gesundes Lebensmittel. Er ist mager, die meisten sind nicht übermäßig und ungesund fett. Und er lässt sich schonend zubereiten, was eine gesunde Ernährung noch mehr steigert. Welche Schadstoffe in unserem Fisch enthalten sind, erfahren Sie hier.

Das gilt es zu wissen

  • Allerdings sollte man sich nicht mehr einfach bloß blind Fisch aus den Supermärkten mitnehmen, egal, ob nun frisch aus der Fischtheke oder tiefgefroren. Man sollte darauf achten, wo die Fische herkommen und ob sie aus dem Meer oder aus Aquakulturen kommen. Immer mehr Fische weisen Schadstoffe auf, die am Ende auf dem Teller des Verbrauchers landen. Der sie aufnimmt, weil er davon ausgeht, ein gutes Produkt gekauft zu haben. Und der dann krank wird und niemand eine Idee hat, wo die Ursachen für seinen Gesundheitszustand liegen. Wenn Lebensmittelkontrolleure anhand von Stichproben einzelne Fische aus großen Lieferungen testen, finden sie immer häufiger diese Schadstoffe im Fisch. Meistens finden sie dabei Quecksilber und polychlorierte Biphenyle (PCB). Letzteres sind Chlorverbindungen, die schon in kleinsten Mengen Krebs auslösen können. Diese Verbindung gilt als hochgradig giftig. Und solche Produkte landen am Ende auf den Tellern der Endverbraucher, die krank werden und die eventuell durch PCB Vergiftungen auch sogar ihren Nachwuchs schädigen. Wenn die Verbraucher überhaupt Kinder in die Welt setzen können, denn PCB vermindert nachweislich die Qualität von belasteten Spermaproben. 
  • Viele Fische aus den Fängen landen hingegen als Futter bei Nutztieren, die geschlachtet werden und dann in den Supermarkttheken verkauft werden. So geraten die Verbraucher ebenfalls durch das Fischmehl an die Gifte und die Schadstoffe im Fisch, selbst wenn sie aus Vorsicht lieber keinen Fisch mehr essen möchten. Eier sind zum Beispiel unter Umständen ebenso belastet, wenn, was durchaus der Fall ist, auch Hühner mit diesem Fischmehl gefüttert werden. 
  • Die Quecksilbermengen, die in den Fischen festgestellt werden können, sind ebenfalls bedenklich hoch und machen die Fische im Grunde ungenießbar. Die Schadstoffe im Fisch lagern sich ein und gelangen in den Verkauf. Das Quecksilber sorgt bei den Konsumenten bei höherem Verzehr dieser belasteten Fische für schwere Nervenschäden und Vergiftungen.
  • Jedoch produzieren die Fische selber auch noch eigene Schadstoffe. Ciguatoxin ist dabei das gefährlichste, was eine Vielzahl von Beschwerden auslösen kann. Im schlimmsten Fall kann es einen Menschen sogar töten. Aufgrund all dieser Schadstoffe im Fisch ist Schwangeren davon abzuraten, Fisch zu essen, da man sich eben nicht sicher sein kann, woher der Fisch kommt und was man tatsächlich einkauft. Sogar eine kleine Menge der Gifte kann bei den ungeborenen Kindern bereits gewisse Schäden verursachen. 

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