Foto: Shutterstock.com

Start in den Tag: Frühstücken als morgendliches Ritual

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Das Frühstück ist die wichtigste und am häufigsten ausgelassene Mahlzeit des Tages.
Morgens will sich der Appetit nicht so recht einstellen, die Zeit reicht nicht oder das Frühstück macht einfach keinen Spaß - Gründe gibt es viele. Dabei kann fast nichts den Tag so gesund und effektiv starten wie ein Frühstück. Ein Frühstücksritual, das Spaß macht und motiviert, ist gar nicht so schwer zu etablieren.

Foto: Shutterstock.com

Warum frühstücken?

 

Das Frühstück darf reichhaltig und sättigend sein. Der Körper hat den ganzen Tag Zeit, um die aufgenommene Energie zu verbrennen und die Nährstoffe zu verstoffwechseln, die das Frühstück ihm geliefert hat.

 

Deswegen sollte man sich keine großen Sorgen machen, dass Frühstücken dick machen könnte - ein ausgewogenes Frühstück kann ein ungesundes Abendessen sogar ersetzen und dafür sorgen, dass man es beim Abnehmen leichter hat, wenn man das denn will. Viele Menschen merken, dass sie nach der ersten Mahlzeit des Tages mehr Energie haben, schneller wach, einsatzbereit und nicht tagsüber immer wieder hungrig und dadurch unkonzentriert und unausgeglichen werden.

 

Außerdem ist es vor allem an Wochenenden und Feiertagen eine schöne Gelegenheit, den Tag ruhig angehen zu lassen und gemeinsam mit den Liebsten in den Tag zu starten.

Tipp: Vorbereitung am Vorabend

 

Morgens bleibt man lieber noch eine Weile liegen, anstatt ein aufwendiges Frühstück vorzubereiten. Morgenmuffel sind umso mehr darauf angewiesen, dass morgens alles für sie bereitsteht, bis sie wach genug für den Alltag sind. Genau das ist der Schlüssel zu einem entspannten Frühstück. Alles, was man vorbereiten kann, sollte man am Vorabend bereit legen.

 

Müslischüssel und Löffel auf dem Tisch, Kaffeetasse einsatzbereit unter der Kaffeemaschine, Obst zum Schneiden neben dem Messer auf dem Schneidebrett - das wirkt motivierend. Die wenigen übrigen Schritte zur ersten Mahlzeit des Tages werden sich schnell einpendeln und man entwickelt viel leichter Appetit, wenn man sich nicht morgens schon stressen muss.

 

Der Wachmacher-Kaffee

 

Das Frühstück muss oft deswegen flach fallen, da man morgens noch nicht wach genug dafür ist und dann auch noch schnell aus dem Haus muss. Ein Kaffee vor allen ersten Vorbereitungen kann helfen.

 

Die Kaffeemaschine hat die erste Tasse schnell gemacht und man kann sich damit wunderbar aufs Frühstück einstimmen. Mit der Zeit wird es zur Gewohnheit, dass nach dem ersten Schluck Kaffee alles für die Mahlzeit vorbereitet wird, was noch zu tun ist.

Frühstücks-Vorbereitung: Alle machen mit

 

Familien müssen an Wochentagen zwar oft getrennt frühstücken, aber das hält sie nicht davon ab, die Aufgaben zu verteilen. Am Vorabend Brote schmieren oder Geschirr vorbereiten, die Kaffeemaschine auffüllen und am Morgen einem anderen ebenfalls eine Schüssel Müsli zu machen, ist kein großer Aufwand. Wichtig ist, dass jeder seinen Beitrag kennt und gewissenhaft durchführt.

 

Dann gehen alle anderen gleich viel entspannter ans Frühstück und freuen sich darauf, dass ihnen jemand Arbeit abgenommen hat – So macht das Frühstück dann noch mehr Spaß.

Kommentare