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Tee selbst machen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:15
Tee selbst machen ist so einfach und so geht es;

Wer trinkt nicht abends vor dem Fernseher auf der Couch oder am offenen Kamin bei einem guten Buch einen leckeren Tee? Es gibt mittlerweile auch etliche, teilweise exotische, Teezubereitungen im Discounthandel oder in speziellen Teegeschäften zu kaufen. Jedoch geht nichts über einen frischen, selbst gemachten Tee. Man kann sich seine bevorzugte Mischung einfach herstellen und hat immer das gute Gefühl, einen besonderen Tee zu sich zu nehmen, der frei von Schadstoffen ist und dem persönlichen Geschmack auch wirklich entspricht. Es besteht die Möglichkeit, sowohl Kräutertees als auch leckere Früchtetees in verschiedenen Geschmacksrichtungen selbst zu machen. Dazu im Folgenden ein paar nützliche Tipps.

  • Vor der Trocknung sollten die Kräuter auf jeden Fall ordentlich geputzt und gereinigt und Fremdkörper, Wurzeln und eventuell abgestorbene Triebe gründlich entfernt werden.
  • Danach sollten die Kräuter an einem dunklen Ort circa zwei bis drei Tage vorgetrocknet werden.
  • Es ist wichtig, dass sie kein Licht abbekommen, denn das wirkt sich durch die Bildung von Bitterstoffen negativ auf das Aroma des Tees aus.
  • Danach sollte der Tee luftdicht verpackt werden und für weitere zehn Tage an einem dunklen, warmen Ort vollständig getrocknet werden.
  • Dabei muss man darauf achten, die Kräuter täglich ungefähr eine Viertelstunde an die frische Luft zu legen, um sie anschließend wieder luftdicht zu verpacken. Diesen Prozess über mehrere Tage nennt man die Fermentierung.
  • Sie fördert die Entwicklung eines besonders guten Aromas. Nach dieser Phase ist der getrocknete Kräutertee trinkbereit und kann genossen werden.
  • Für die Herstellung verwendet man übrigens am besten Kräuter aus dem eigenen Garten oder aus biologischem Anbau.

  • Als Grundlage eines jeden Tees sollten Kräuter dienen, auch zur späteren Mischung mit Früchten zur Aromatisierung.
  • Die beliebtesten Teekräuter sind wohl nach wie vor Kamille, Pfefferminze sowie Salbei und Melisse. Aber auch Fenchel und Brennnessel werden immer wieder gerne getrunken.
  • Nun gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, seinen eigenen Tee zu genießen: Entweder man überbrüht die frischen, gesäuberten Kräuter mit heißem Wasser und genießt sofort einen leckeren Tee, oder man trocknet die Teekräuter ordentlich für eine spätere Weiterverwendung.
  • Dabei sollte jedoch auf ein paar wesentliche Dinge geachtet werden, um sich den maximalen und vor allem gesunden Teegenuss auf Dauer zu sichern und keine Risiken für die eigene Gesundheit einzugehen.

Wichtige Hinweise zur Herstellung

  • Wer Früchtetees den reinen Kräutertees geschmacklich vorzieht, kann diese selbstverständlich auch selbst machen.
  • Dazu können beispielsweise Schalen von Biofrüchten wie Äpfeln, Orangen und Zitronen verwendet werden.
  • Natürlich können auch unbehandelte Früchte aus dem eigenen Garten zum Einsatz kommen.
  • Diese müssen dann im Backofen vorsichtig getrocknet werden. Das heißt, die Temperatur sollte nach Möglichkeit 70 Grad nicht übersteigen, das sonst die Früchte und Schalen verkohlen können oder das Aroma leidet. Anschließend sind sie zu zerkleinern, am besten mit Stössel und Mörser und dem als Grundlage dienenden Kräutertee, zum Beispiel Pfefferminztee, ungefähr im Verhältnis 1:1 beizumischen.
  • Schon ist die individuelle Früchteteemischung fertig.
  • Noch ein kleiner Tipp zum Abschluss: Tee niemals mit kochendem Wasser übergießen, das setzt zu viele Bitterstoffe frei und schadet dem Aroma.
  • Die optimale Brühtemperatur liegt bei circa 60 bis 80 Grad Celsius.

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