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Wann weiß man ob Pasta al dente gekocht ist?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Am liebsten noch bissfest, oder auch al dente, wie der Italiener sagen würde.

Statistiken belegen, dass jeder Deutsche durchschnittlich ca. 5 Kilogramm Nudeln im Jahr isst. Am liebsten noch bissfest, oder auch al dente, wie der Italiener sagen würde. Aber wie bekommt man seine Nudeln am besten so, dass sie nicht zu weich und damit matschig, aber auch nicht noch zu hart sind. Nachfolgend werden einige Tipps gegeben, wie man die perfekte Nudel kocht.

  • einen ausreichend großer Topf, vorzugsweise mit dazugehörenden Deckel,
  • Speiseöl,
  • Kochsalz,
  • ein Kochlöffel,
  • ein Durchschlag,
  • und natürlich die Nudeln nach Wahl.

  1. Füllen Sie den Topf mit ausreichend Wasser. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass soviel Wasser eingefüllt wird, damit die Nudeln bedeckt sind und sogar noch ein wenig über diesen ist. Denn beim Kochen verdampft das Wasser und unter Umständen könnte dann nicht mehr genügend vorhanden sein, um die Nudeln oberhalb auch gar zu bekommen.
  2. Erhitzen Sie das Wasser bis es kocht. 
  3. Tipp: Decken Sie den Topf mit seinem Deckel zu, so sparen Sie Energie, denn das Wasser kocht dadurch schneller.
  4. Geben Sie dann je nach Menge ein bis zwei Esslöffel Salz in das kochende Wasser. 
  5. Tipp: Geben Sie zudem ein wenig Speiseöl dazu. Dieses verhindert, dass die Nudeln zusammen kleben und zudem ein wenig das Überkochen des Wassers.
  6. Geben Sie dann die Nudeln in das kochende Wasser und verteilen diese mit dem Kochlöffel so, dass alle mit Wasser bedeckt sind.
  7. Rühren Sie die Nudeln besonders am Anfang oft gut um, damit diese nicht am Topfboden kleben bleiben.
  8. Je nach Sorte, Hersteller, Zutaten usw. brauchen Nudeln unterschiedliche Kochzeiten um al dente zu werden. Ein guter Anhaltspunkt sind die Angaben zur Kochzeit auf der Rückseite der Verpackung.
  9. Zum Feststellen der idealen Kochzeit gibt es unterschiedliche Methoden. Wenn Sie merken, dass sich die Nudeln beim Umrühren leicht biegen, können Sie eine heraus nehmen und probieren ob diese bereits bissfest sind. Dies wiederholen Sie solange, bis die Nudeln ihren Ansprüchen genügt. 

Eine zweite Möglichkeit, und macht besonders bei Spaghetti sehr großen Spaß, ist die „An die Wand klatsch Methode“. 

  1. Hierbei entnehmen Sie ebenfalls eine Nudel und werfen diese gegen eine glatte, aber abwaschbare, Fläche. Beleibt die Nudel kleben, ist die al dente.
  2. Sollte die Nudel schnell herunterfallen, müssen die übrig gebliebenen noch eine kleine Weile kochen. Sollte sie allerdings langsam herunterrutschen, ist der ideale Zeitpunkt leider schon überschritten.
  3. Haben Sie festgestellt, dass die Nudeln die gewünschte Bissfestigkeit erreicht haben, nehmen Sie den Topf vom Herd und kippen diese in einen Durchschlag, damit das Nudelwasser ablaufen kann.
  4. Tipp: Um Soßen besonders sämig zu bekommen, geben Sie ein wenig Nudelwasser hinzu.
  5. Betreufeln Sie die Nudeln mit eine wenig Speiseöl, damit diese nicht zusammen kleben und servieren Sie diese.

Guten Appetit!

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