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Was ist Slow Food?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
Slow Food ist eigentlich genau das Gegenteil von Fast Food...

In der heutigen hektischen Zeit, wo alles schnell gehen muss und Zeit Geld ist, hat das sogenannte Fast Food Hochkonjunktur. Schnellrestaurants, Döner- Pommes- und Imbissbuden freut das natürlich, denn die machen dadurch logischerweise ordentlich Umsatz.

Aber es gibt auch im verstärkten Maße eine Bewegung, die erkannt hat, das Fast Food für viele sogenannte "Zivilisationskrankheiten" wie Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen verantwortlich und auf Dauer nicht gesund ist. Und diese Bewegung besinnt sich bezüglich des Essens wieder auf gesunde, kulinarische, ortstypische Speisen zurück - dem Slow Food.

  • Generell solltest Du Fast Food stark einschränken, auch sogenannten "Dosenfraß"; ebenso stark zuckerhaltige Speisen wie Kuchen und Torten.
  • Nur in Ausnahmefällen mal ins Schnellrestaurant. Dann möglichst fettarme Speisen mit viel Gemüse wählen (Salatteller).

  • Obst und Gemüse Gemüse
  • Milch, Käse und/oder Eier, 
  • Fleisch und Getreideprodukte aus der Umgebung, etwa aus einem Biolandhof, der die Produkte selbst erzeugt.

  1. Besorgen Sie sich Nahrungsmittel aus der Region. Es ist tatsächlich immer noch am gesündesten, wenn man sich bei der Zubereitung und dem Verzehr von Speisen Zeit nimmt. So war das früher ja auch üblich. Obwohl auf den Bauernhöfen gerade im Winter deftig gegessen wurde, waren Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes etc. viel seltener, als heute.
  2. Wer einen eigenen Gemüse- und Obstgarten hat, vielleicht auch einen Schrebergarten, der ist gut dran. Gesünder und frischer können Obst und Gemüse nicht sein, und - garantiert ungespritzt. Aus dem eigenen Obst kann man die herrlichsten Marmeladen und Gelees zaubern, Gemüse einfrieren.
  3. Wie wär's mal mit selbstgemachtem Sauerkraut. Es gehört zu den gesündesten Speisen, die man sich denken kann. Schon auf den alten Segelschiffen vor 250 Jahren stand es auf dem Speiseplan der Besatzung, wegen des hohen Gehalts an Vitamin C verhinderte es den Ausbruch von Skorbut. Und zu viel Fast Food kann auch zu Mangelerscheinungen führen, da dessen Zutaten meist stark veredelt sind, was bei Produkten aus der Region oder dem eigenen Garten nicht der Fall ist.
  4. Eben diese Rückbesinnung auf gesunde und genüßliche Ernährungsweise, die im krassen Gegensatz zum Fast Food von Schnellrestaurants und Imbissbuden steht, bezeichnet man als Slow Food, es gibt sogar einen Verein, der sich damit befaßt, und "Slow Food" als Markennamen hat schützen lassen...
  5. Es existieren sogar schon Restaurants, die Slow Food anbieten. Auch viele Biolandhöfe bieten neben dem Hofladen auch eine Restauration an, schon deshalb, weil die Landwirtschaft alleine nicht mehr genug Gewinn bringt, um davon leben zu können. Gesünder, als im Biolandhof-Restaurant kann man vermutlich wirklich nicht essen.
  6. Angefangen hat die Slow Food Bewegung in Italien. Man wollte sich einfach wieder auf eine regionale, kulinarische Küche konzentrieren.

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