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Was man über Omega 3 Säure wissen sollte?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:49
Omega-3-Fettsäuren sind für unseren Organismus lebensnotwendig.

Omega-3-Fettsäuren, im allgemeinen Sprachgebrauch auch Omega 3 Säuren genannt, sind für unseren Organismus lebensnotwendig.
Leider können nicht alle Omega-3-Fettsäuren von unserem Körper selbst gebildet werden und müssen ihm mit der Ernährung zugeführt werden.

Zu den bedeutungsvollsten Fettsäuren dieser Art gehören die Alpha-Linolensäure, Docosahexaensäure und die Eicosapentaensäure.
Bei wissenschaftlichen Untersuchungen haben Experten festgestellt, dass diese wunderbaren Fettsäuren unser Herz schützen und Arteriosklerose vorbeugen. Sie senken den Cholesterinspiegel, den Blutdruck, die Blutfettwerte und fördern die Durchblutung.

Außerdem hemmen sie Entzündungen, schützen vor Krebs, Arthritis, Asthma und Nierenkrankheiten. 
Auch für die Entwicklung unseres Gehirns und die Sehfunktion wird ihnen von vielen Forschern eine unentbehrliche Bedeutung nachgesagt.

  • Meeresfische enthalten zwar reichlich Omega-3-Fettsäuren, aber wer hat schon immer Appetit darauf. Noch dazu, wenn auch an den unerträglichen Hundstagen nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mindestens zwei Fischmahlzeiten pro Woche verspeist werden sollen, die Gelüste nach Eis oder kühlen Getränken jedoch unwiderstehlich sind. 
  • Beim Herrichten von Salaten ist die Verwendung von Omega-3-Fettsäuren ratsam. Es gibt auch einige Margarinesorten, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichert sind.
  • Die Mindestmenge beträgt 500 mg pro Tag. 
  • Wenn man bedenkt, dass eine Portion Meeresfisch aber nur die Hälfte des täglichen Bedarfs enthält, besteht immerhin noch die Möglichkeit, dass man die fehlende Menge mit andern Nahrungsmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen kann.
  • Nahrungsergänzungsmittel, gibt es als Tabletten, Lachsölkapseln oder pflanzliche Kapseln. Durch ihre zusätzliche Einnahme hat man die Möglichkeit, den lebenswichtigen Tagesbedarf an den Omega-3-Fettsäuren zu decken.
  • Bei Fertigprodukten, denen die Omega-3-Fettsäuren zugeführt wurden, verliert man leicht die Übersicht. Dadurch kann es schnell zu einer Überdosierung kommen, die sich negativ auf den Organismus auswirken kann.

In den endlosen Weiten der Ozeane

  • Omega-3-Fettsäuren sind reichlich in Meeresfischen wie Lachs, Thunfisch, Sardinen, Hering, Bückling, Sprotten, Lachs und Heilbutt enthalten. 
  • Aber auch im Meer lebende Schalentiere enthalten erheblich viel Omega-3-Fettsäuren.
  • Ob sie im Frischverzehr oder aus der Dose in den menschlichen Organismus gelangen ist unbedeutend. 
  • Wichtig ist aber, dass sie dem Körper in ausreichender Menge zugeführt werden. 


In Feld und Flur 

  • Hier findet man Omega-3-Fettsäuren, die in Mandeln, Walnüssen, Leinsamen, Raps, Leinsamen und Sojaöl enthalten sind.
  • In den Gärten lauern diese Powersäuren im Paprika, Lauch, und Spinat.

Omega-3-Säure-Ernährungskompass 

  1. Zweimal in der Woche Seefisch oder Dosenfisch verzehren.
  2. Nüsse an anderen drei Tagen naschen.
  3. Raps-, Lein- oder Sojaöl mindestens einmal täglich für Salate verwenden.
  4. Omega-3-Fettsäure-Margarine als Brotaufstrich jeden Tag sich zunutze machen.

 

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