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Weihnachtliche Köstlichkeiten - Was kommt auf den Tisch?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Liebe geht durch den Magen und Weihnachten ist bekanntlich das Fest der Liebe.

Einem Sprichwort zufolge, geht Liebe bekanntermaßen durch den Magen und da Weihnachten als Fest der Liebe gilt, sollte man hier besonderen Wert auf ein paar köstliche, aber auch traditionelle Gerichte legen.

  1. Ein Weihnachtsgericht mit einer langen Tradition ist der Weihnachtskarpfen, der schon im Mittelalter am Heiligabend serviert wurde. Dieser Brauch findet seinen Ursprung in der mittelalterlichen Fastenzeit, während der Adventszeit. Da die Fastenzeit am Heiligabend ihren Höhepunkt fand, war das ursprüngliche Weihnachtsessen ein Fischgericht. Die Wahl fiel hierbei vermutlich auf den Karpfen, da dieser bereits in der damaligen Zeit gezüchtet wurde. Nachdem die Fastenzeit vorüber war, konnte feierlich geschlemmt werden und das mit allem was dazu gehört.
  2. Oftmals besiegelten die Menschen das Ende der Fastenzeit mit einem saftigen Schweinebraten, der damals Mettensau oder Mettenmahl genannt wurde und reichten dazu vorwiegend Klöße, um den 1. Weihnachtstag zu feiern.
  3. Ein ebenso traditionelles Weihnachtsessen ist die Weihnachtsgans, für deren Verbreitung als Weihnachtsfestmahl verschiedene Versionen vorhanden sind. In der heutigen Zeit reicht man die Gans zu Weihnachten gern mit Trockenobst gefüllt oder auch ungefüllt und richtet sie mit Rotkohl, sowie Klößen an. Allerdings ist die Weihnachtsgans lange nicht so unverzichtbar wie früher, so legt man in den meisten deutschen Haushalten am Heiligabend viel Wert auf ein einfaches Menü, was mittlerweile ebenso zur Tradition geworden ist.
  4. Daher serviert angeblich jede dritte deutsche Familie zu Weihnachten Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat. In den letzten Jahren zeigte sich immer mehr, dass viele Menschen ein einfaches Weihnachtsessen vorziehen, das mit wenig Aufwand zubereitet werden kann.
  5. So wurden Fondues und Raclette in vielen Haushalten zu einem festen Bestandteil des Festschmauses. Neben Karpfen, Schweinebraten und Gans scheinen vor allem die Beilagen Rotkohl und Klöße Festtagstradition zu sein und werden der heutigen Tradition zufolge gern auch mit Wildgerichten, wie Rehrücken oder auch Hasenrücken zubereitet. 
  6. Außerdem haben auch Gerichte, wie Lammrücken und Entenbraten einen Weg auf die heutige weihnachtliche Festtafel gefunden, da viele deutsche Familien sich von den althergebrachten Bräuchen entfernt haben und es ebenso zu einem Brauch geworden ist, die Familie zur Weihnachtszeit mit einem selbst kreierten, festlichen, mehrgängigen Menü zu verwöhnen. 
  7. Einige Gebräuche jedoch haben sich über Generationen bewährt. So ist es für uns heute undenkbar, ein Weihnachtsfest ohne Lebkuchen, Christstollen und Weihnachtsplätzchen zu feiern, denn für fast alle Deutschen gehören die süßen Leckerein zum Weihnachtsfest und versüßen uns die Feiertage, das Beisammensein mit den Liebsten und auch den Ärger über die nachweihnachtlichen Pfunde auf den Hüften.

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